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Nackenschmerzen nach einem Verkehrsunfall, das sogenannte Schleudertrauma oder das HWS-Syndrom, sind eine häufige Folge von Zusammenstößen zweier PKW.

Aus solchen Schmerzen resultiert juristisch gesehen ein Anspruch auf Schmerzensgeld, der bei einem unverschuldeten Unfall von der gegnerischen Versicherung zu tragen ist. Nachteil des Schleudertraumas ist, dass ein Nachweis in medizinischer Hinsicht nur schwer möglich ist, der Geschädigte aber beweisen muß, dass der Schaden, hier also das Schleudertrauma, vorhanden ist und durch den Unfall hervorgerufen wurde. Dies ist meist schwierig und angesichts der oftmals geringen Schmerzensgeldbeträge oft nicht wirtschaftlich. Die Versicherungen sträuben sich daher häufig diesen Schaden zu ersetzen.

Dabei werden seit Jahren die gleichen Argumente vor Gericht ausgetauscht

  • Die Versicherungen berufen sich auf die sog. Harmlosigkeitsgrenze. Die diesbezügliche Theorie besagt, dass nur dann ein Schleudertrauma auftreten kann, wenn das Fahrzeug des Geschädigten durch den Anstoß um mehr als 10 km/h beschleunigt wird. Darunter sei ein Schleudertrauma ausgeschlossen und gegebenenfalls vorhandene Schmerzen haben andere Gründe oder bestehen tatsächlich gar nicht. Die Gegenseite vertritt die Auffassung, dass ein Schleudertrauma stets auftreten kann und die Gutachten der Versicherungen entweder Gefälligkeitsgutachten sind oder aber die Bedingungen zu durchkonstruiert (junge Menschen, optimale Kopfposition etc). DerBGH hat die Harmlosigkeitsgrenze abgelehnt und stellt auf den konkreten Fall ab. Da aber die Streitwerte häufig unter 600 € liegen und eine Berufung damit nicht möglich ist ist der Amtsrichter recht frei in seiner Entscheidung.
  • Ärztliche Atteste seien als Nachweis für eine Entstehung derSchmerzen durch den Unfall nicht ausreichend, da in diesen Attesten nur die Schmerzen, nicht aber deren Grund dargelegt werden. Nackenschmerzen seien in der Bevölkerung weit verbreitet.

Diese Probleme werden von den Richtern recht unterschiedlich gehandhabt. Der eine läßt das Attest als Nachweis genügen, der andere holt ein interdiziplinäres Gutachten ein, dass klären soll ob bei diesem konkreten Unfall ein Schleudertrauma eingetreten ist.

Das Schmerzensgeld ist ungefähr wie folgt gegliedert:

  • Krankschreibung über 2 Wochen: 250-300 €
  • Krankschreibung über einen Monat: 500 € bis 600 €
  • längerer Zeitraum: bis zu 1000 €

3 Responses to “Schleudertrauma und Schmerzensgeld – Kurzfassung”

  1. […] Schleudertrauma und Schmerzensgeld – Kurzfassung […]

  2. Gulia sagt:

    Krankschreibung- hat mich Krank geschrieben drei Woche wann
    Profesor Rosenberger am meine Rechte Knie- Glatung und spiegelung (auf Medizinisch- Atroskopi) – und ich habe noch die Bescheinigung, die Mezgerei sagt- ich bezahlen nicht,von Stadt
    Erika sagt ich bezahlen nicht die drei Woche, ich sagt dann wer bezahlen LIEBE GOTT, und die 3 Woche bekomm kein Rote Pfenig,
    so, nahier ich raus gekriegt die Proffesor Rosenberger ist kein Ortoped, aber das muss jede Krankenkasse wissen, er ist ein Fach Arzt für Hemorhoide, und will auch sagen, Knie Spiegelung ist eine Knie verletzung, die Röngen Bilder ist genüg und sichtbar,ich war unter narkose, wenn er ein Facharzt für Hemoppoide, aber was auch da getan, oder geneet, weil nach diesem OP ich beschwerden und viel zu viel zu genommen,bewegung armut führt zum Gewicht zunahme,jetz ich kann nicht 5 metr weit, und wieder sagt Soz.leistungträger du bist Asyl: darf kein Behandlung, und ich habe auch kein Anspruch auf Behinderung.
    Hilfe- Munteferig-NRW- Kein Befund.

  3. Thanks. I’ve always been interested in this

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