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Eine Mandantin war von der Polizei angehalten worden und es waren veschiedene Tests vorgenommen worden, da der Verdacht eines Fahrens unter Alkoholeinflußes bestand. Sie hatte sich an uns gewandt mit der Bitte um Vertretung in dem Bußgeldverfahren an uns gewandt.

Wie in solchen Verfahren hatte ich zunächst erst einmal Akteneinsicht beantragt. Mein Schreiben begann wie so viele bisherige Akteneinsichtsgesuche auch:

Sehr geehrte Damen und Herren,

in der vorbezeichneten Angelegenheit hat uns Frau … wegen der Vorgänge am 12.04.2008 mit der Wahrnehmung ihrer Interessen beauftragt….

Eine Abschrift ging wie immer an die Mandantin. Diese rief am nächsten Tag recht panisch an. Sie wäre doch nur einmal angehalten worden. ich hätte aber von „Vorgängen“ und nicht von einem „Vorgang“ gesprochen! Jetzt würden die denken, sie hätte sich mehrere Taten zu schulden kommen lassen und alles werde sehr schlimm enden. Mein Einwand, dass sie schon eine konkrete Tat bräuchten um gegen sie vorzugehen und sie sie ja wegen der selben Tat auch nur einmal verurteilen könnten hat sie dann glücklicherweise wieder etwas beruhigt….

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