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Diesen Samstag findet ein „Schicksalsspiel“ der Sportfreunde Siegen statt, die gegen Reutlingen gewinnen müssen, um überhaupt noch eine Chance zu haben, in die Dritte Liga zu gelangen.

Dorthin gelangen nur die 10 am wenigsten Schlechten Besten der Regionalliga Süd. Siegen steht momentan auf Platz 12 mit 42 Punkten, muss also noch Boden gut machen. Der Gegner, der SSV Reutlingen steht auf dem erwünschten Platz 10 mit 44 Punkten. Demnach würde Siegen bei einem Sieg an Reutlingen vorbeiziehen. Es könnte also gerade noch so klappen, wenn Platz 11, die Stuttgart Kickers (42 Punkten), mitspielt und sein Spiel verliert oder zumindest unentschieden spielt. Gegner der Stuttgart Kickers ist allerdings Elversberg, das sich auf Platz 14 befindet und keine Chance mehr auf einen Aufstieg hat, so dass die Chancen nicht gerade gut stehen, dass diese sich gegen die Stuttgart Kickers noch einmal richtig ins Zeug legen.

Ins Stadion gehen wollte ich trotzdem, man muß die regionalen Manschaften ja gerade in solchen Situationen unterstützen und die Atmosphäre im Leimbachstadion war bisher auch immer recht gut.

Allerdings bleibt abzuwarten wie sich da diesen Samstag neuste Hiobsbotschaften für die Sportfreunde auswirken: Wenn diese bis Montag nicht 500.000 € auftreiben können, dann müßen sie Insolvenz anmelden. Nach der Berechnung der Sportfreunde fehlen 2,38 Millionen Euro für die dritte Liga und 1,8 Millionen für die vierte Liga. Bis zu diesem Montag, 2. Juni 2008, müssen 500 000 Euro aufgebracht werden, ansonsten will der Verein Insolvenz beantragen. Das berichtet „Der Westen“ unter Bezugnahme auf eine Pressemitteilung der Sportfreunde Siegen.

Angesichts der bisherigen Sponsorenlage ist mit Großspenden dieser Art nicht zu rechnen, zumal einer der früheren Hauptsponsoren und Ehrenpräsident der Sportfreund, Manfred Utsch, bereits erklärt hat, dass er diesmal nicht in die Bresche springt.

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