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Für den nach 7 Banküberfällen am Montag verurteilten Bankräuber lief der letzte Überfall auf eine Hagener Bank von Anfang an schlecht. Zuerst wollte ihm eine resolute Rentnerin mit den Worten „Geben sie dem nichts!“ mit dem Krückstock aus der Bank treiben, dann hatte er seine Fluchtroute an eine bergaufführende Strecke gelegt, die er mit seinem Fahrrad nicht schnell genug meisterte.

Der Bankräuber hatte seine Karriere nach privaten Schulden eingeschlagen und zunächst in Essen seine Ziele gesucht, sich aber von dort nach Hagen orientiert „weil die Zuganbindung so gut war“. Für seine Überfälle hatte er sich ein Fahrrad gekauft, die Pistole „hatte er glücklicherweise noch im Keller“.

Die Quittung fiel hart aus: Der Richter ging noch über den Antrag der Staatsanwaltschaft hinaus und verurteilte den Angeklagten zu vier Jahren und neun Monaten Freiheitsstrafe

3 Responses to “Fahrrad-Bankräuber in Hagen verurteilt”

  1. Toni sagt:

    Endlich mal ein schöner Grund: Weil die Bahnverbindung so gut war 🙂

  2. corax sagt:

    Die Einladung galt ja auch nur um Popstar zu werden, und nicht Bankräuber.

    Glück auf! :–)

  3. doppelfish sagt:

    Der Arme – kein Öffie-Bonus, nicht einmal einen Dusseligeitsrabatt hat er bekommen. Gut, mein Mitleid hält sich in Grenzen, ganz im Gegensatz zum Respekt vor o. g. Rentnerin 🙂

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