Im Verfahren gegen den Geschäftsmann aus Olpe, der Investoren mit der Angabe besonders hochwertiges Brandschutzglas produzieren zu können, getäuscht hatte, hat das Langgericht Siegen nunmehr ein Urteil gefällt.
Der Angeklagte wurde zu einer Haftstrafe von 4 Jahren wegen Betrugs in 22 Fällen verurteilt.
Der ehemalige Olper Schützenkönig hatte zunächst seinen Arbeitgeber Polartherm getäuscht und als er dort entlassen worden war über die Fa. Fipro Gelder angelockt und mittels gefälschter Rechnungen und Zertifikate Aktivitäten vorgetäuscht. Die Strafkammer ging davon aus, dass er zu keinem Zeitpunkt die Absicht hatte Brandschutzglas zu produzieren.
Das Brandschutzglas hätte sich bestimmt gut bei Horizontalbohrmaschinen einsetzen lassen.