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Mietverhältnisse werden üblicherweise irgendwann dem allgemeinen Preisanstieg angepaßt und daher die Miete erhöht. Durch eine Mieterhöhung wird aber ein bestehender Vertrag geändert und insoweit in Rechte des Mieters, der die Wohnung vielleicht gerade aufgrund einer geringen Miete angemietet hat eingegriffen.

Es besteht damit ein Spannungsverhältnis zwischen den Interessen des Vermieters und des Mieters.

Dies hat der Gesetzgeber mit Hilfe des § 558 BGB lösen wollen:

§ 558 BGB Mieterhöhung bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete

(1) Der Vermieter kann die Zustimmung zu einer Erhöhung der Miete bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete verlangen, wenn die Miete in dem Zeitpunkt, zu dem die Erhöhung eintreten soll, seit 15 Monaten unverändert ist. Das Mieterhöhungsverlangen kann frühestens ein Jahr nach der letzten Mieterhöhung geltend gemacht werden. Erhöhungen nach den §§ 559 bis 560 werden nicht berücksichtigt.

(2) Die ortsübliche Vergleichsmiete wird gebildet aus den üblichen Entgelten, die in der Gemeinde oder einer vergleichbaren Gemeinde für Wohnraum vergleichbarer Art, Größe, Ausstattung, Beschaffenheit und Lage in den letzten vier Jahren vereinbart oder, von Erhöhungen nach § 560 abgesehen, geändert worden sind. Ausgenommen ist Wohnraum, bei dem die Miethöhe durch Gesetz oder im Zusammenhang mit einer Förderzusage festgelegt worden ist.

(3) Bei Erhöhungen nach Absatz 1 darf sich die Miete innerhalb von drei Jahren, von Erhöhungen nach den §§ 559 bis 560 abgesehen, nicht um mehr als 20 vom Hundert erhöhen (Kappungsgrenze).

(4) Die Kappungsgrenze gilt nicht,
1. wenn eine Verpflichtung des Mieters zur Ausgleichszahlung nach den Vorschriften über den Abbau der Fehlsubventionierung im Wohnungswesen wegen des Wegfalls der öffentlichen Bindung erloschen ist und
2. soweit die Erhöhung den Betrag der zuletzt zu entrichtenden Ausgleichszahlung nicht übersteigt.

Der Vermieter kann vom Mieter frühestens vier Monate vor dem Wegfall der öffentlichen Bindung verlangen, ihm innerhalb eines Monats über die Verpflichtung zur Ausgleichszahlung und über deren Höhe Auskunft zu erteilen. Satz 1 gilt entsprechend, wenn die Verpflichtung des Mieters zur Leistung einer Ausgleichszahlung nach den §§ 34 bis 37 des Wohnraumförderungsgesetzes und den hierzu ergangenen landesrechtlichen Vorschriften wegen Wegfalls der Mietbindung erloschen ist.

(5) Von dem Jahresbetrag, der sich bei einer Erhöhung auf die ortsübliche Vergleichsmiete ergäbe, sind Drittmittel im Sinne des § 559a abzuziehen, im Falle des § 559a Abs. 1 mit 11 vom Hundert des Zuschusses.

(6) Eine zum Nachteil des Mieters abweichende Vereinbarung ist unwirksam.

Demnach müßen folgende Voraussetzungen bestehen:

  • Die Miete liegt unter der ortsüblichen Vergleichsmiete
  • die Miete muß seit zumindest 15 Monaten unverändert geblieben sein
  • üblicherweise darf die Miete innerhalb von 3 Jahren nicht um mehr als 20 % steigen.

Bei der Berechnung der 15 Monate ist nicht auf den Abschluß des Vertrages, sondern auf dessen Beginn abzustellen. Bei Eintritt eines neues Mieters in das Mietverhältnis läuft die Frist aber weiter, da es sich um das selbe Mietverhältnis handelt.

Das Mieterhöhungsverlangen muß dem Mieter gemäß § 558 a BGB in Textform erklärt und auch begründet werden. Dabei kann in der Begründung auf den Mietspiegel bezug genommen werden. Stimmt der Mieter zu schuldet er gemäß § 558 b BGB die erhöhte Miete mit Beginn des dritten Monats nach Zugang des Erhöhungsverlangens. Soweit der Mieter der Mieterhöhung nicht bis zum Ablauf des zweiten Kalendermonats nach dem Zugang des Verlangens zustimmt, kann der Vermieter auf Erteilung der Zustimmung klagen. Die Klage muß allerdings gemäß § 558 b BGB innerhalb von drei Monaten erhoben werden.

38 Responses to “Wann kann der Vermieter die Miete erhöhen?”

  1. […] Der BGH hat mit Urteil vom Urteil vom 11. März 2009 – VIII ZR 74/08- zu der Frage Stellung genommen, wie eine Erhöhung der Miete gemäß § 558 BGB formell ausgestaltet sein muß. (zu den materiellen Voraussetzungen: Wann kann der Vermieter die Miete erhöhen?) […]

    • Sabine sagt:

      Guten Morgen.
      Ich hab da mal eine Frage,in meinem Mietvertrag steht das sich meine Kaltmiete alle 3 Jahre um 10 Euro erhöht.Soll das jetzt heißen,das ich monatlich 478 Euro statt 468 Euro zahle oder sind diese 10 Euro nur einmalig in 3 Jahren?
      Danke für eine Rückantwort.
      Viele Grüße
      Sabine

  2. F. Besel sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    seit April 2007 wohnen wir in unserem jetzigen Haus. Am Anfang haben wir 660 Euro inkl. Nebenkosten Miete gezahlt. Anfang 2009 wurden die Nebenkosten um 13 Euro erhöht und jetzt am 11.07.09 haben wir ein Schreiben von unserem Vermieter bekommen in dem steht das ab 01.08.09 die Miete um 45 Euro erhöht wird. Als Begründung steht nur aus Kostengründen.

    Meine Frage an Sie wäre, ob der Vermieter von heute auf morgen, ohne eine Frist zu setzen, die Miete um 45 Euro erhöhen kann?

    Für Ihre Antwort wäre ich Ihnen sehr dankar.

    Freundliche Grüße

    F. Besel

    • Ron sagt:

      „Aus Kostengründen“ reich meiner Ansicht nach als Begründung nicht aus. Es muss auf den Mietenspiegel oder sofern ein solcher nicht vorhanden ist, auf drei vergleichbare Mietobjekte verwiesen werden.

  3. Tobias sagt:

    Wie sieht es mit einer Mierhöhung nach 9 Monaten aus, wenn bereits vor Vertragsabschluss über die bevorstehende Mieterhöhung informiert wurde?
    Zur Erklärung: Ich möchte in eine Wohnung ziehen, der Vertrag soll bald unterschrieben werden. Jetzt ruft mich die Hausverwaltung an und sagt, es werden Fassadenbauarbeiten im Laufe des Jahres unternommen, wodurch die Miete dann Ende des Jahres erhöht werden soll.
    Ist sowas rechtens?

    • Ron sagt:

      Ja, es handelt sich hier offenbar um eine Mieterhöhung wegen Modernisierungsarbeiten (mit „Fassadenbauarbeiten“ vermute ich mal, dass die Anbringung einer wärmedämmenden Fassade gemeint ist). Modernisierungen, die insbesondere auch zur Energieeinsparung führen, dürfen mit 11% der Kosten auf die jährliche Miete umgelegt werden. Dazu zählen aber keine einfachen Reparaturen und Instandhaltungen. Für sie gilt auch die Kappungsgrenze nicht.

  4. Lena sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich bin Studentin .Am 2 Januar 2010 bin ich in die Studentinnenwohnheim umgezogen.In fast 2,5 Monaten nach meinem Umzug habe ich den Brief von der Heimleitung mit folgendem Inhalt bekommen : die Miete wird ab 1 Juni 2010 wegen deutlich gestiegenen Verbrauch bei Strom, Heizung, Warmwasser und Trinkwasser um 15 Euro erhöht. (Nach dem Vertrag war 175 €
    ab 1. Juni 190 €.)
    Meine Frage:
    Darf der Vermieter in einem halben Jahr schon die erhöhte Miete verlangen.
    Wenn nein ab welchen Frist darf er das tun.
    Vielen Dank.
    Mit freundlichen Grüßen .
    Lena

    • Ron sagt:

      Ja, es handelt sich hier nicht um eine Mieterhöhung im engeren Sinne, sondern eine Erhöhung der Nebenkosten („deutlich gestiegenen Verbrauch bei Strom, Heizung, Warmwasser und Trinkwasser“). Diese kann jederzeit erfolgen, wenn sie sich begründen lässt, sollte aber am Jahresende abgerechnet werden und ggf. Überzahlungen rückerstattet werden.

  5. […] Wann der Vermieter die Miete erhöhen kann ist in § 558 BGB geregelt. […]

  6. Monika sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    lt. Mietspiegel meiner Stadt (Heidelberg) zahle ich viel zu viel Miete.
    33 % über Mietspiegel!
    Frage: Inwieweit ist der Mietspiegel für den Vermieter bindend; bzw. welche Toleranzen nach oben oder unten möglich?
    Mit freundlichem Gruß
    Monika

  7. jules sagt:

    @ Lena: das hört sich so an, als ob die Verwaltung gerne deine Nebenkostenvorrauszahlung anpassen möchte d.h. nicht die kaltnettomiete, also die eigentlich tatsächliche Miete, sondern nur, das was du an abschlägen monatlich für die sogenannten warmen betriebskosten zahlst. Dieses Geld bekommst du ein jahr später in der Betriebskostenabrechnung auf die tatsächlich verbrauchten kosten angerechnet. dabei stellt sich dann heraus, ob du eine nachzahlung leisten musst oder ein guthaben hast. du bist nicht verpflichtet das anzunehmen und schonmal gar nicht zwischen den abrechnungsperiden. oder kam das schreiben vll mit der betriebskostenabrechnung? ich würde aber immer lieber etwas mehr zahlen um schlussendlich nicht enorme nachzahlungen leisen zu müssen.

    mfg

  8. Tamara sagt:

    sehr geeherte Damen und Herren,
    darf ein Vermieter die Miete erhöhen wenn man einen Mietvertrag aus der DDR-Zeit hat?

  9. Daniel sagt:

    Sehr geehrte Leser und Leserinnen,
    meine Frage ist:

    Meine Ex-Freundin war Hauptmieter und ich Untermieter. Ich möchte die Wohnung übernehmen. Darf der Vermieter die Miete dann erhöhen? Und wenn ja um wie viel? 20 %? Ich zahle momentan 355 Euro in Berlin / Wedding.

    Mit freundlichen Grüßen

    Daniel

  10. Uschi sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    Mein Freund und ich wohnen seit April 2011 gemeinsam in einer Wohnung und zahlten anfangs ca. 259 euro inklusive nebenbkosten. märz 2012 wurde die miete auf ca. 264euro erhöht, Grund war, dass der preis nicht mehr der Miete nicht mehr der Miete von Vergleichswohnungen entpspricht lt. §558 BGB
    nun wird für August erneut eine Mieterhöhrung aus selben Grund erfolgen und der Vermieter bittet um unser Einverständnis. Die Miete soll uns nun 381 euro kosten. Müssen wir zustimmen? Ist die erneute Mieterhöhrung rechtens?

  11. Ehlers,Alida sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    Ich wohne in meiner Wohnung schon 6 Jahre außer einer Nebenkosten Erhöhung hat sich nichts Verändert.Jetzt kommt mein Vermieter an und sagt ich soll 50 Euro mehr Bezahlen an Miete,aber es wurde weder in der Wohnung noch am im Haus was Saniert und das schon zeit 6 Jahren.
    Nun meine Frage da ich auch in der Wohnung alte Fliesen habe die zeit einer weile Kaput sind und der Vermieter nicht einsied das zu beheben,darf oder kann er dann einfach die Miete um 50 Euro mit der Begründung Miet Anpassung Erhöhen.

  12. kathrin sagt:

    hallo,ich wohne seit dem 15.3.2012 mit meinen zwei kindern in alpirsbach.laut mietvertrag beginnt mein mietverhältnis am 1.4.2012. mein vermieter will ab 1.8.2012 die miete von 525euro warm miete auf 630 euro warm erhöhen,sein grund er will es dem alpirsbacher mietspiegel anpassen.ich beziehe hartz 4 da ich mich frisch getrennt hab,darf er das nach so kurzer zeit??ich habe bereits die kündigung geschrieben unter diesen umständen möchte ich nicht in dieser wohnung leben und er wohnt im gleichen haus.was kann ich tun oder wie soll ich reagieren?es grüsst kathrin freitag

    • Ron sagt:

      Die geplante Mieterhöhung liegt bei genau 20%. Er darf sie um diesen Betrag erhöhen, wenn die Miete in den letzten 3 Jahren unverändert war und die neue Miete dem Mietspiegel entspricht. Wenn Sie mit der Mieterhöhung nicht einverstanden sind, haben Sie in jedem Fall ein Sonderkündigungsrecht, so dass Sie 3 Monate Zeit haben, sich etwas neues zu suchen

  13. Jenny sagt:

    Hallo
    wir wohnen seit dem 01.09.11 in einer Mietwohnung von privat.
    Die Wohnung weist laut Mitvertrag eine EBK vor.
    Vor 6 Wochen hatten wir einen Wasserschaden in der Wohnung, den die Wohnungsverwaltung übernommen hat. Bei entfernen des Bodens musste die Küche von einem Tischler auseinander gebaut werden. Dieser konnte die EBK leider nicht wieder zusammenbauen bzw wie Schränke und den E-Herd festmachen da sie schon sehr alt und ziemlich morsch ist. Dies bestätigte die Vermieterin.

    Nun sind wir am Disktotieren mit dem Vermieter der ziemlich sparsam lebt wegen einer neuen EBK. Da wir zwei Kinder in einem alter von 3 Jahren und 4 Monaten haben ist das eine große Gefährdung. Die Kleine fänbt bald an zu krabbeln und wenn sie sich am Herd hochzieht könnte er mit rauskommen.

    Er möchte die Miete dann erhöhen wenn er eine neue EBK einsetzte. Darf er das? Das würden wir ja SEINE EBK zahlen. Und wenn wir ausziehen würde sie ja drine bleiben und wir haben umsonst gezahlt.

    Mit freundlichen Grüßen

  14. julia sagt:

    sehr geehrte damen und herren ,

    ich wohne seit genau 12 monaten in meiner wohnung,
    nun hat mein vermieter diese haus verkauft und ich einen neuen vermieter bekommen.
    der möchte sanierungs und renovierungsarbeiten an dem haus machen.
    ich bezahle seit einem jahr 250 euro kalt. nun habe ich einen brief bekommen das die miete um 287 euro erhöt wird.
    das is ja das doppelte wie zuvor.
    darf er das machen??
    mit freundlichen grüßen

  15. Tekcan sagt:

    Hallo,

    wohne seit 7/10 in einem Mehrfamilienhaus. Bis jetzt habe ich 350 € Kalmiete + 80 € Betriebskosten bezahlt. Die Wohnung ist 76 m² groß.

    Da sich die Eigentümer geändert haben hbe ich jetzt ein neuen Mietvertrag vor die Nase bekommen.

    In der Wohnung wurden folgende änderungen vorgenommen.
    – Badezimmer Renoviert (Vorher fliesen von den 60er Jahren gehabt)
    – Gastherme wird erneuert (Bj. 70er)
    – Habe einen Balkon bekommen 2,50×1,40
    – Treppenhaus wurde verschönert
    – Die Hausfassade wurde gestrichen. Keine Dämmung oder ähnliches.

    Nun steht in meinem „neuen“ mietvertrag den ich NICHT unterschrieben habe.

    429 € Kaltmiete + 85 € Betriebskosten

    Das sind ca. 85 € Mehr im Monat !

    Ist dies rechtens? Die Wohnung war eine reine Baustelle habe alles selber renoviert decken runter gehangen , podest mit Spots errichtet neue Steckdosen etc. Habe ich alles selber gemacht.

    Ich würde mich sehr über Antworten freuen

  16. st sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    kann ich mitten im Jahr z.B. zum 01.03.2013 die Miete um 6% erhöhen wenn die letzten Erhöhung 01.01.2011 ca. 5% war?
    Muss der Mieter das akzeptieren wenn die Miete dem Ortsüblichen Mietspiegel entspricht?

    Vielen Dank für Ihre Antworten im Voraus.

  17. Tolga sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren

    ich wohne jetzt knapp zwei monate in der wohnung meine wohnung ist nicht einmal fertig eingerichtet da trudelt ein brief ein in dem steht das die miete erhöht wird laut mietspiegel muss ich zustimmen oder kann ich dies ablehnen ich bezahle 53 euro mehr knapp 20 % von meiner miete sind das ? wie gehe ich da vor.

    würde mich um eine antwort freuen

    gruß tolga

  18. Lissy Lorke sagt:

    Hallo,
    ich habe eine Frage,
    wir haben uns ein Mehrfalilienhaus gekauft was vermietet ist.Die Mieten sind weit unter derm Mietspiegel.Die müssen wir anheben und wollen aber auch wegen Eigenbedarf kündigen.Darf ich das?
    Danke für die Antwort

  19. Katja sagt:

    Hallo. Habe auch das Problem mit der Mieterhöhung. Im Januar hat er die Miete um 20 Euro erhöht. Ab den 1.5. wird die Miete wieder um 20 Euro erhöht. Darf er das?

  20. Markus sagt:

    Hallo,
    habe folgendes problem:

    mein vermieter ist auch mein arbeitgeber ich wohne in einer werksdienstwohnung nun hat mir mein arbeitgeber gekündigt und mir zeitgleich auch die werksdiestwohnung gekündigt ,hat aber im selben zug mit der kündigung auch die miete für die restliche zeit(3monate kündigungsfrist) von 400€ kalt ( 100 nebenkosten) auf 650€ erhöht … ist das überhaupt zulässig? was kann ich da machen?

    über antworten würde ich mich freuen !
    danke vorab

  21. Laura sagt:

    Guten Tag,

    Ich habe folgende Frage:
    Ich bin bei meinem Freund eingezogen und jetzt wo ich schon seit einem Monat in der Wohnung bin, verlangt unsere Vermieterin 50€/Monat weil wir in der Wohnung zu zweit sind ? Ist das gerechtfertig/legal ?? Ich weiß, dass die Nebenkosten erhöt sein können aber die Miete … ?!

    Danke für eure Antworten

  22. Ulrike sagt:

    Guten Tag.

    Wir haben letztes Jahr unsere Betriebskostenabrechnung für 2011 erhalten und mussten für dieses Jahr 65€ zu unserer Miete mehr zahlen. Nun haben wir die Betriebskostenabrechnung für 2012 erhalten und sollen für nächstes Jahr wieder eine Erhöhung von 60€ zu unserer Miete erhalten. Die Begründung unseres Vermieters: Die Nachzahlung von 2012 wäre so hoch und wird auf die Miete umgelegt, aber es ist doch logisch, das die Nachzahlung nochmal so hoch ist, wenn wir doch erst seit diesem Jahr mehr zahlen. Automatisch wäre doch Ende nächsten Jahres die Nachzahlung gleich null. Darf der Vermieter so argumentieren, wenn es von der Logik nicht so ist?

  23. ich sagt:

    Ich hab heut erfahren, dass die miete erhöht wird, weil
    Angeblich keiner das treppenhaus putzt, oder nicht so, wie
    Der vermieter das gerne hätte. Er erhöht deswegen 30 euro, weil jemand
    Zum putzen kommt. Ich hab das treppenhaus immer sauber gemacht.
    Was kann man da machen? Einfach hinnehmen? Darf er das einfach so?

  24. horst sagt:

    02.02.2014

    Ich habe eine frage kann der Vermieter meine Kaltmiete erhöht werden nur weil ein neuer Heizkessel rein gekommen ist?

  25. Anna sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    unsere Vermieterin hat eine Erhöhung der Miete angekündigt.

    Wir leben in einer großen Wohnung, Altbau, ca. 500 Jahre alt. Es gibt erhebliche Mängel innerhalb der Wohnung. Zu den Fenster zieht es hinein (gute 40 Jahre alt). Im oberen Bad friert in kalten Wintern das Wasser ein (inkl. Klospülung), mit der Elektrik ist einiges im Argen. In einigen Räumen funktioniert das Licht z.B. nicht. Die Klingel funktioniert nur sporadisch. In unserer Sauna (die der ehemalige Schwiegersohn der Vermieterin selbst eingebaut hat) hatten wir vor einigen Wochen einen Schwelbrand wegen eines defekten Kabels (Die Sauna wurde von uns nie benutzt), ein Elektriker der sich die Wohnung einmal anschaute meinte, dass die Elektrik in unserer Wohnung extrem veraltet wäre. Bei starkem Regen drückt es das Wasser zu den Fenstern im Wohnzimmer hinein. Es kam auch schon Wasser (wenig) von der Wohnzimmerdecke, obwohl noch 2 Stockwerke über dem Wohnzimmer liegen.

    Unsere Vermieterin ist eine ältere Dame und ich habe bei allem bisher beide Augen zugedrückt, mit einer Mieterhöhung allerdings bin ich wegen der Mängel nicht einverstanden. Ich habe sogar Teile von Reparaturkosten übernommen wenn UNSERE Heizung nicht funktionierte.

    Wir haben keinen Mietvertrag, leben allerdings seit 5 Jahren hier und die Miete wurde von mir regelmäßig (per Dauerauftrag) überwiesen.

    Was kann ich tun? Für Tipps wäre ich dankbar. Ich bin alleinerziehende Mutter un kann mir einen Umzug derzeit nicht leisten. Auch würden wir kaum eine angemessen große Wohnung für uns drei finden die bezahlbar wäre.

  26. Melinda Farkas sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    Wir wohnen in unserer Wohnung seit August 2013.
    Die Wohnfläche ist 100 m3, aber die ist Dachwohnung, deswegen ist die benutzliche Wohnfläche etwa 86 m3.
    Die Kaltmiete 720 Euro
    Die Kosten 180 Euro.
    Jetzt will der Vermieter die Miete erhöhen.
    Die Kaltmiete wäre 750 Euro
    Die Kosten wäre 240 Euro

    Ich möchte wissen ob er so viele erhöhen darf.
    Hier ist die Spiegelmiete 7,4/M3 wenn er die Miete erhöht, wäre die Preis über der spiegelmiete.

    Ich freue mich über eine kurze Antwort.

    Mit freundlichen Grüßen
    Melinda Farkas

  27. Abdul Salam sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    Wir wohnen jetzt seit 16 Jahren in der selben Wohnung. Vor 1 Jahre kaufte ein neuer Vermitter das Haus. Nachdem er uns aus eigen Bedarf kündigte, erhalten wir am 29.12.2014 ein Schreiben, wo er uns drauf hinweißt, dass die Miete um 50€ am Januar steigt(das sing grad mal drei Tage). Zudem erwähnt er das sich bald auch die Nebenkosten erhöhen. Außerdem wird weder erwähnt warum die Miete erhöht wird.

    Meine Fragen wären jetzt 1.Ob Er so kurzfristig die erhöhte Miete verlangen darf ?
    2. Ob Er nach Kündigung überhaupt noch die Miete ändern
    darf?

  28. Jana Schüler sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich wohne seit 2001 in meiner Wohnung 2012 wurde meine Miete um 33,60 Euro erhöht ,2014 um 10,22 und heute bekomme ich eine Mieterhöhung um 50,57 Euro . Das nimmt ja keine Ende ,ist das rechtens ?Vielen Dank für die Beantwortung!

  29. Keith sagt:

    Wohnen seit 1984 in unserer Wohnung ,haben 2 „Moderniesierungen“ seit dem mitgemacht ,nun sollen wir schon wieder mehr Miete zahlen. Ist das überhaupt rechtens? In unserem Vertrag der ist noch aus DDR-Zeiten steht nichts von Mieterhöhungen drin. Unsere wohnqualität hat sich leider verschlechtert. Wir haben jetzt 6 Hotels in unmittelbarer Nähe. Uns die Gebäude die früher da standen wurden alle abgerissen und die Hotels hingestellt. Ich mußte also nicht damit rechnen das Baulücken geschlossen werden. Das war alles bebaut.! Muß ich die Mieterhöhungen immer hinnehmen ?

  30. Rainer Hesse sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    Ich wohne seit fast drei Monaten in einer Wohngemeinschaft in meiner Wohnung. Diese ist zeitgleich mit mir eingezogen.
    Fast direkt nach Einzug kam dann schon die erste Mietpreiserhöhung. Diese unterschrieben wir beide. Ist das überhaupt vom Vermieter rechtens und wenn nicht, haben wir die Möglichkeit etwas dagegen zu unternehmen?
    Ich würde mich außerordentlich über eine Antwort freuen.

    Viele Grüße
    Rainer Hesse

  31. fleischmann sagt:

    Am .1.5.bekomm ich Geld harzl gestern gab mir Vermieter schreiben das Nebenkosten 10%erhoht werden zum 1.5 meine Frage muss er mir nicht 4wochen vorher bescheid sagen was er vorhat?

  32. Carola sagt:

    Sehr geehrte Mitarbeiter,
    ich habe mal eine Frag.
    Der Vermieter meiner Bekannten hat das Haus 2013 übernommen, ( sie wohnt seit 1979 in dem Haus).Der Vermieter hat 2014 eine Moderniesierung im Bad gemacht, Badewanne raus und Dusche auf wunsch eingebaut.auch den Badeofen raus hat jetzt eine Gastherme drin, sowie die Öfen in der Wohnung rausgeschmissen und Zentralheizung eingebaut. sie bezahlte bis 4/2016 eine Miete von 380,76 Euro. Muß dazu sagen, der Hausflur riecht nacht Wasser und Schimmel. vor knapp 3 Wochen hat der Vermieter einen Technicker die Klingeln abbauen lassen und hat ohne den alten Putz der schon roch mit Orangener Farbe den Hausflur übergestrichen. es richt aber immer noch nach Wasser und Schimmel. Die Klingeln sind immer noch nicht angebaut und an der Fassade draußen wurde auch nichts gemacht. Heute, am 28.4.2016 bekam sie eine Mieterhöhung. Jetzt soll sie 411.84 bezahlen zum 1.6.2016. Das sind 31.09 Euro mehr.
    Da ich ich mich mit dem Mietrecht nicht so recht auskenne frage ich mich, darf der Vermieter das wenn die Modernisierung überhaupt noch nicht abgeschlossen ist. (Fehlende Sprechanlage bzw. Fassade)
    Danke
    Lieben Gruß Carola

  33. Misiroglu sagt:

    Hallo guten Tag,
    Und habe heute eine Mieterhöhung von 66 euro erhalten, als Begründung wird der Mietspiegel mit einer dazugehörigen Grafik angegeben.Als weiterer Grund wird angegeben, das sich die Miete seit 2013 nicht erhöht wurde, was bei dem vorigen Besitzer war. Mietverhältnis läuft seit 01.11.2016 mit den neuen Eigentümern. Neue Kaltmiete beträgt 456 euro die alte 390 euro. Ich soll ab dem 01.11.2017 die neue Miete überweisen.
    Ist das nicht zuviel und ist es rechtens.
    Mit freundlichen Grüß
    Sedat

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