Feed on
Posts
Comments

Ein Mandant schickt einen Stapel Unterlagen zu. Er selbst ist nur am Rande betroffen, aber wir sollen mal schauen, ob eine Haftung in Betracht kommt.

Hauptsächlich gehen die Schreiben zwischen dem Rechtsanwalt einer Partei und einer anderen Partei hin und her. Allerdings ist auf den Schreiben des Rechtsanwalts  oben über seinem Logo – stilistisch durchaus passend – das Logo von dessen Gegenseite abgedruckt. Da der Briefkopf ansonsten sehr wenig Text enthält hatte ich erst überlegt, ob er der Partei zugeordnet ist, aber da er sie anschreibt und Ansprüche geltend macht, ist das ja doch etwas unwahrscheinlich. Auch der Gedanke, dass die Gegenseite sonst sein Dauermandant ist und er ihn jetzt aber dennoch auf der Gegenseite hat, wäre ja schon standesrechtlich etwas problematisch.

Bis mir dann das Licht aufging: Die Gegenseite des Kollegen hatte die Schreiben einfach mit ihrem vorgedruckten Briefpapier ausgedruckt, dass die Briegkopf anscheinend schon enthalten hat und es dann an unseren Mandanten weitergeleitet.

Ich hoffe die Schreiben an sich sind dafür verständlicher.

Leave a Reply

%d Bloggern gefällt das: