Feed on
Posts
Comments

Der Mandant erklärt, dass er eine Abmahnung in Filesharingssachen erhalten hat und was in dem Schreiben so alles steht. Ich unterbreche ihn mit dem Hinweis, dass ich die Schreiben kennen würde.

Mandant: Ach, ich bin nicht der Erste, dem das passiert?

2 Responses to “Zur Größe von Abmahnwellen”

  1. Sabine sagt:

    Apropos der Einzige… Hat jemand schon einmal den Fall erlebt, daß nach abgegebener Unterlassungserklärung tatsächlich noch die Schadensersatzforderungen einschließlich der Anwaltsgebühren eingeklagt worden sind? Trotz der zweiten, dritten und vierten Drohung der Abmahnkollegen, „nun aber wirklich“ klagen zu wollen, mußte ich noch nie einen abgemahnten Mandanten vor Gericht vertreten.

  2. RA S sagt:

    Bislang schwebt es noch. Allerdings hat mein Mandant soviel Frust, dass er es in Erwägung zieht, negative Feststellungsklage zu erheben.

    Kurz mal die juristische Diskussion. Nach dem BVerfG Urteil vom März ist Vorratsdatenspeicherung unzulässig. Nun ist es IMHO so, dass gerade diese Daten durch Vorratsdatenspeicherung erst möglich gemacht wurden. Wären diese Ergebnisse wie bspw. die IP-Zuordnung durch den Provider überhaupt verwertbar im Zivilprozess? Eine Grundlage wäre eventuell die EA i.d.R. durch das LG Köln…

Leave a Reply

%d Bloggern gefällt das: