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Die Gegenseite, eine GmbH, betreibt eine Verzögerungstaktik, wahrscheinlich weil sie nicht zahlen kann. Wir drängen auf einen Termin. Dieser wird auch (endlich) angesetzt.

Kurz vor dem Termin teilt die Gegenseite dem Gericht mit, dass die Geschäftsanteile der GmbH verkauft worden sind und bittet deswegen um Terminsaufhebung.

Nun hat aber der Gesellschafterwechsel innerhalb der GmbH keinerlei Auswirkung auf das Verfahren. Und nach außen auch nicht auf die GmbH., die ja durch den Geschäftsführer und nicht durch die Gesellschafter vertreten wird. Nachdem ich das dem Gericht geschrieben habe, ordnet dieses einen neuen Termin an, der etwa einen Monat später stattfinden soll.

Verbunden mit dem Hinweis:

„Das Gericht geht davon aus, dass durch den Verkauf der Geschäftsanteile die Beklagte nicht aufgelöst worden ist“

Eine GmbH-Auflösung durch Gesellschafterwechsel. Interessant. Und wir sind immerhin vor dem Landgericht.

One Response to “Zur Auflösung einer GmbH durch Verkauf der Gesellschaftsanteile”

  1. Gut Vorbereiteter sagt:

    Wo ist das Problem, wenn das Gericht mitteilt, davon auszugehen, dass die GmbH *nicht* aufgelöst worden sei?

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