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Der Kollege trägt in der Verhandlung vor. Der Richter meint, dass der Vortrag unerheblich ist. Der Kollege bittet darum, den Vortrag dennoch zu protokollieren.

Also beginnt der Richter den Sachverhalt kurz aufzunehmen.

Der Kollege wendet ein, dass er es noch etwas anders gemeint hat.

Der Richter schaut mürrisch,  korrigiert das Protokoll.

Der Kollege wendet ein, dass er es gerne noch etwas ausführlicher hätte.

Der Richter ist sehrmürrisch, nimmt aber noch ein paar weitere Punkte auf.

Der Kollege, jetzt etwas mutiger geworden, meint, dass eine der Formulierungen stilistisch nicht so gelungen wäre.

Der Richter legt das Diktiergerät hin:

„Ich bin nicht die Geschäftstelle“

Dannach ging es eher frostiger weiter für den Kollegen. Man muss eben wissen, wann man aufhören soll.

2 Responses to “Zum Unterschied zwischen dem Richter und der Geschäftstelle”

  1. Das ist aber wirklich ungeschickt vom Kollegen, um es mal vorsichtig zu formulieren.

  2. RA Müller sagt:

    Vielleicht hätte er dem Richter auch noch sagen sollen, daß seine Robe einen Fleck hat? 😉

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