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Die Gegenseite stellt Zusatzfrage um Zusatzfrage an den Sachverständigen. In der Hauptsache hat sie schon verloren und tobt sich aber noch auf einigen Nebenschauplätzen aus. Jetzt liegen schon Gutachten zweier Sachverständiger vor und 4 Ergänzungsgutachten vor.

Die Kammer nahm dies bereits zum Anlass in einem Beschluss darauf hinzuweisen, dass weitere Sachverständigengutachten nicht mehr wirtschaftlich sein, womit sie recht hat. Die Gegenseite butterte dennoch noch einmal Kosten in das Verfahren, die den damit selbst im günstigsten Fall zu erzielenden Betrag deutlich übersteigen.

Jetzt war ein Termin, bei dem es um einen Vergleichsvorschlag ging.

Da die Beweisfragen, die zu dem einen Obergutachten und den 4 Ergänzungsgutachten führten zum allergrößten Teil zu Lasten der Gegenseite ausgingen schlägt der Richter vor, dass die Gegenseite auch diesbezüglich einen höheren Anteil der Kosten als es nach der Quote sein müßte übernimmt, wir dafür bei der Vergleichssumme entgegenkommen und etwa 1/10 des Streitwertes zahlen.

Gegnerischer Kollege: „Könnte schwierig werden, auf unserer Seite steht ja eine Rechtsschutzversicherung hinter dem Mandanten..:“

Selten konnte man so deutlich in den Augen aller Beteiligten ein „Ach nein, tatsächlich?“ sehen.

4 Responses to “Zum Unheil durch eine rechtsschutzversicherte Gegenseite”

  1. “Ach nein, tatsächlich?”

    rofl

    Diese Situation hat wohl jeder schon ein oder zwei…tausend Mal erlebt.

  2. […] dieser Sache ist nunmehr das Gutachten in Auftrag gegeben. Es ist sehr wahrscheinlich, dass die Gutachterkosten […]

  3. marko sagt:

    91a Beschluß mit Verzicht auf Begründung, und gut is’s

  4. Gustav sagt:

    Danke, schon geteilt.Genau das habe ich gesucht, und gleich geteilt! Super Beitrag, danke für die Info. Ich lass nochmal nen Gruss da.Gesucht, gefunden und geteilt.Danke für die Info, sharing is caring. Hab es gleich geteilt.

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