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In einem Rechtsstreit geht es um ein größeres Paket (ca. 1,60 m x 0,80 m), das einen Transportschaden erlitten haben soll. Wie meist in diesen Fällen streitet man sich darum, ob das Paket transportsicher verpackt war.

Der Kläger hatte das Paket mitgebracht und es sollten nunmehr die verschiedenen Schichten der Verpackung geklärt werden.

Richterin: „Das müssen wir uns mal von innen anschauen, machen sie doch mal auf“

Kläger: (macht sich ans Werk, es gestaltet sich recht schwierig)

Richterin: „Mhmm, das geht ja langsam voran … Haben Sie nicht ein Messer dabei? …. Wobei, wenn sie ein Messer hätten, dann müßte ich den Sicherheitsdienst rufen, dass hätten Sie ja dann durch die Eingangskontrolle geschmuggelt.

Später schlug der Kläger dann noch vor, dass die Richterin das dann recht zerfledderte Paket quasi „zur Akte nimmt“. Der Inhalt sei eh beschädigt, er brauche ihn nicht mehr. Hätte die Akte aus Sicht der Richterin aber zu unhandlich gemacht.

One Response to “Zu den Sicherheitskontrollen im Gericht”

  1. Denker sagt:

    Ob die Richterin auch LKW´s zur Akte nimmt?

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