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Das persönlicher Erscheinen des Geschäftsführers der Gesellschaft, die wir in dem Verfahren vertreten, war angeordnet. Da der Geschäftsführer selbst zur Sache nichts sagen kann und lieber produktiv arbeitet als zu Gerichtsterminen zu fahren, habe ich beantragt, den Geschäftsführer von der Pflicht zum persönlichen Erscheinen zu entbinden.

Die Antwort des Gerichts:

Eine Entbindung vom persönlichen Erscheinen des Geschäftsführers kommt nicht in Betracht. Die Kammer verhandelt jede Sache – auch in Folgeterminen – umfänglich auch im Hinblick auf gütliche Einigungsmöglichkeiten, so dass die Anwesenheit der Parteien selbst dringend erforderlich ist. Anderenfalls wird das Gericht die Vertagung der Sache erwägen.

Es geht wohl eher darum den Mandanten für einen Vergleich weichzuklopfen. Das gut vorbereitete umfangreiche Verhandeln kenne ich bereits aus dem ersten Termin.

Der Richter weiß, dass er einen Ordnungsgeldbeschluss nicht durchbekommt, weil ich bereits die letzten Male mit einer Vollmacht für den Mandanten aufgetreten bin. Also droht er zu vertagen und ist wohl auch bekannt dafür, so vorzugehen. Traurig so etwas.

One Response to “Willkür und Anordnung des persönlichen Erscheinens”

  1. doppelfish sagt:

    Wann findet denn die Verhandlung statt? Am frühen Abend?

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