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Ich treffe vor dem Gerichtssaal einen früheren Mandaten, mit dem man nach einiger Zeit der Zusammenarbeit aufgrund unterschiedlicher Vorstellungen über das richtige Vorgehen, aber durchaus noch im Guten, auseinandergegangen ist.

Demnach begrüßen wir uns kurz und erkundigen uns nach dem jeweiligen Wohlbefinden, bevor meine Sache aufgerufen wird.

Nach dem diese erledigt ist fragt der (relativ neue) Richter noch kurz den Kollegen und mich:

Richter: Kennt einer von Ihnen eigentlich die Firma X? Die ist im nächsten Termin? Hat da schon einer mal was gekauft?

Was soll man da schon sagen? Irgendwie ist da ja alles, was man sagt falsch. Ich belasse es bei einem „Ich glaube, der ist ganz gut im Geschäft“ und verabschiede mich.

One Response to “Wiedersehen im Gericht”

  1. Marco sagt:

    Schön das da bei negativen Antworten eventuell schon die Waagschale etwas hängen würde. Ich dachte immer, dass ein Richter sich seine eigene Meinung aufgrund der Aussagen im Gericht bilden sollte (muss). Lag ich da falsch?

    Gruß aus Hamburg

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