Ein Kollege erzählte die folgende Geschichte:
Der Sachverständige hatte einen Ortstermin angesetzt, der um 14 Uhr stattfinden sollte. Man traf sich im Freien, pünktlich zur vereinbarten Zeit, der einzige der fehlte war der Sachverständige. Also begann das Warten und passend dazu der Regen. Nach einer halben Stunde war zwar der Sachverständige immer noch nicht zu sehen, die Parteien und Kollegen hingegen reichlich durchnässt. Allgemeiner Unmut machte sich breit, irgendwie überbrückte man aber wartend eine weitere halbe Stunde.
Schließlich fuhr der Sachverständige doch noch vor:
Sachverständiger: Oh, Sie sehen aus als würden sie hier schon länger stehen, hatten wir nicht 15 Uhr gesagt?
Wartende: (Schauen sich nach Mistgabeln und Fackeln um)
Sachverständiger: Und ich habe gerade noch in aller Ruhe eine Currywurst gegessen…
Immer noch besser, als vor Ort erschossen zu werden.
Ach was – teeren, federn und auf einem Balken vor die Stadt tragen…
Weshalb teilen Sachverständige ihre Ortstermine den Parteien eigentlich immer per Fax, per E-Mail, per eingeschriebenen Brief und via Gericht mit, wenn sie nicht einmal in der Lage sind, sich den richtigen Termin im Kalender zu notieren? Vielleicht sollte man sicherheitshalber eine Terminsbestätigung per Fax, per E-Mail,…. an den Sachverständigen zurücksenden.
Heidi… das is mal ne gute Idee… wahrscheinlich wusste er auch garnichts vorher von dem Termin. ^^
Auch Sensen sind in solchen Situationen gern genommene Hilfsmittel. Der Sachverständige hat die anderen Beteiligten doch sicherlich noch auf eine Currywurst eingeladen?
Da hätte man doch in der Wartezeit wenigstens versuchen können, sich (vorab) zu vergleichen.