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Um falschgegerbte Kuhfelle ging es in der Verhanldung vor mir. Beide Parteien traten ohne Anwalt auf und stritten sich wohl bereits seit einem Jahr.

Der Kläger hatte das Kuhfell wohl eigentlich seiner Frau schenken können und war erkennbar immer noch sehr ungehalten über die angeblich aufgetretenen Fehler.

Man einigte sich dann darauf, dass der Kläger einen Teil des Lohn, nämlich 50 €, zahlt und der Gerber das zweite Kuhfell, dass noch nicht gegerbt war, behalten kann, sich aber für dieses 15 € anrechnen läßt, so dass der Kläger noch 35 € zu zahlen hatte und im Gegenzug das fehlerhaft gegerbte Fell erhielt.  Zusätzlich zahlt noch jede Partei 12,5 € Gerichtskosten. Also ein ziemliches Nullspiel für beide Seiten.

Auf was manche Leute ein Jahr verwenden…

2 Responses to “Vom falsch gegerbten Kuhfell”

  1. Scharnold Warzenegger sagt:

    Und ich nehme mir bei sowas immer einen Anwalt.

    :-)

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