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Die Gegenseite hatte noch einen Restbetrag von ca. 10.000 € zuzüglich Zinsen zu zahlen.Angefangen hatten wir mit ca. 40.000 €

Die Gegenseite zahlt dann auch den überwiegenden Teil, ein Restbetrag in Höhe von ca. 600 € bleibt aber immer noch offen. Also drucken wir noch einmal eine aktualisierte Forderungsaufstellung aus dem Rechner und fordern die Gegenseite zur Zahlung auch dieses Restbetrates auf..

Jetzt kündigt die Gegenseite die Zahlung dieses Restbetrages an. Zusätzlich mit folgendem Vermerk:

„Die in ihrer zweiten Forderungsaufstellung vom 6.08.2008 weiter geltend gemachten Zinsbeträge in Höhe von 0,59 € sowie der weitere Tageszins von 0,15 € werden hingegen nicht geschuldet, da die Zahlung des Betrages von 8.359,31 € mit der ausdrücklichen Bestimmung erfolgte, dass eine Verrechnung auf die Hauptforderung erfolgen soll. Die Hauptforderung ist daher erloschen. Hiermit können auch weitere Zinsen nicht anfallen“

Ich habe die Akte noch mal durchgeschaut und auch den Betreff der Überweisung kontrolliert. Eine solche Zahlungsbestimmung ist nicht erfolgt.

Fast hätte ich Lust die 0,59 € zuzüglich 0,15 € pro Tag nachzufordern. Die Akte ist eh schon dick genug und die Gegenseite hat genug Ärger gemacht.

Die Kosten für ein diesbezügliches Schreiben würden aber wahrscheinlich im Endeffekt über 0,75 € liegen, wenn man Arbeitszeit, Papier, Porto etc dazurechnet. Insbesondere, wenn wir uns dann noch darüber streiten, ob eine solche Tilgungsbestimmung nicht doch zu irgendeinem Zeitpunkt erklärt wurde.

Da ist es besser die Akte abzuschließen. Den Euro lege ich zur Not gerne selbst drauf.

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