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Gerade scheint alle Welt Gerichtstermine verlegen zu wollen, sei es aus dienstlichen Gründen oder auf Wunsch der Parteien. Ist es ein Zufall, dass es sich gerade bei mir so häuft (diese Woche wurden allein 5 Termine verlegt) oder ist es bei den werten Kollegen auch so?

Ich würde die gerade umgehende Grippewelle verantwortlich machen.

2 Responses to “Verlegung von Gerichtsterminen”

  1. Ich fürchte, ich bin nicht unerheblich Mitschuld an den „Verlegern“; allerdings wegen permanenter Terminkollisionen. Momentan fast täglich 1-3 Gerichtstermine bis Mitte Februar. Seufz.

  2. ballmann sagt:

    Für Sorge-und Umgangsrechtsverfahren ist der neu § 50 e FGG zu beachten:

    (1) Verfahren, die den Aufenthalt des Kindes, das Umgangsrecht oder die Herausgabe des Kindes betreffen, sowie Verfahren wegen Gefährdung des Kindeswohls sind vorrangig und beschleunigt durchzuführen.

    (2) Das Gericht erörtert in Verfahren nach Absatz 1 die Sache mit den Beteiligten in einem Termin. Der Termin soll spätestens einen Monat nach Beginn des Verfahrens stattfinden. Das Gericht hört in diesem Termin das Jugendamt an. Eine Verlegung des Termins ist nur aus zwingenden Gründen zulässig. Der Verlegungsgrund ist mit dem Verlegungsgesuch glaubhaft zu machen.

    Eine Verlegung wegen Terminskollision kommt nur in Betracht, wenn auch die andere Sache eine Sorgerechts- oder Umganssache ist.

    Das wird auch so im FamFG stehen

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