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Ich hatte mich schon auf ein schnelles Versäumnisurteil vor dem Landgericht eingestellt, da die Gegenseite nichts erwidert hatte. Es erschien dann aber doch der Geschäftsführer selbst und wollte etwas vortragen.

Der Richter erklärte ihm, dass vor dem Landgericht Anwaltszwang herrscht und verwies dann auch auf die vom Gericht übersandten Schreiben, in dem entsprechende Belehrungen enthalten waren. Er könne deswegen zwar gerne etwas sagen könne, der Richter dürfe es aber nicht berücksichtigen.

Das sah der  Erschienene auch ein und erklärte nur kurz, dass er in sich ansonsten immer korrekt verhalte und auch hier nicht straffällig geworden sei und daher keine Strafe gegen ihn verhängt werden dürfe. Es gelte doch auch eine Unschuldsvermutung.

Ich denke ein noch zu beauftragender Kollegewird einiges erklären müssen.

2 Responses to “Strafrecht oder Zivilrecht, jedenfalls unschuldig”

  1. Tanja sagt:

    Vielleicht sollte man über die Einführung eines Pflichtverteidigers in Zivilsachen nachdenken, wegen offensichtlicher Unfähigkeit zur Selbstverteidigung…

  2. fernetpunker sagt:

    Echt geil, was so alles „Geschäftsführer“ werden kann.

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