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Gerade in Köln zwar nicht meine längste , aber meine späteste Verhandlung gehabt.

Auf 14 Uhr war terminiert,  drei Zeugen waren geladen um 17:15 Uhr waren wir fertig.

Um so später es wird um so böser gucken normalerweise die Wachtmeister, die ja das Gericht so lange offen halten müssen, damit die Öffentlichkeit hergestellt ist und man auch noch reinkommt. Zumindest an kleinen Gerichten und an einem Freitag. In Köln war man allerdings noch gut gelaunt.

Sind es wahrscheinlich eher gewohnt

2 Responses to “Spätschicht (jedenfalls für eine Gerichtsverhandlung)”

  1. doppelfish sagt:

    Die Kölner sind an lange Sitzungen gewohnt. Böse Zungen behaupten, in Köln gäbe es extra dafür eine fünfte Jahreszeit.

  2. Gernot sagt:

    In Strafkammersachen sind Verhandlungen bis 18, 19 Uhr nicht völlig außergewöhnlich, auch wenn die Damen und Herren, die in einem großen Justizgebäude dafür zu sorgen haben, daß die Öffentlichkeit gewährleistet ist, darüber zumeist nicht begeistert sind.

    Verglichen mit früheren Verhältnissen sind die Verhandlungszeiten heutzutage aber sehr human. Ausweislich Prozeßberichten in älteren Zeitungen und Protokollen in Uraltakten wurde früher gerne auch mal morgens schon um 7.00 Uhr, noch abends um 21.00 Uhr oder zur Not auch samstags verhandelt („Hier wird verhandelt, bis Klarheit herrscht!“).

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