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Im Prozess vor meinem Prozess muss der Beklagtenvertreter wohl nicht der würdigste Vertreter der Anwaltszunft gewesen sein.

Richter und Klägervertreter waren jedenfalls ziemlich ungehalten. Das ein Empfangsbekenntnis erst nach Androhung des Richters, die Sache an die Anwaltskammer weiterzuleiten zurückgesandt wurde war da wohl eher noch eines der kleineren Vergehen.

Der in Untervollmacht für den wohl wohlweislich nicht angetretenen Kollegen erschienene Kollege konnte auch nicht viel zur Akte sagen, hatte er den Großteil dieser doch erst vor ca. 45 Minuten bekommen.

Sicherheitshalber wurde dem Unterbevollmächtigten auch gleich noch einmal eine Ausfertigung eines vorherigen Versäumnisurteils übergeben, um die Zustellung insoweit in trockenen Tüchern zu haben.

Dann verwies der Beklagte darauf, dass der Richter die Akte wegen Prozessbetrug rot werden lassen müßte. Der Richter fragte im Gegenzug den Klägervertreter, ob dieser bereits eine Mitteilung an die Rechtsanwaltskammer gemacht habe, was dieser wohl angekündigt habe.

Da scheint sich jemand recht unbeliebt gemacht zu haben.

One Response to “Schwarzes Schaf”

  1. Hanna sagt:

    Ach was. Je dicker die Backen von Gericht und Klägervertreter desto unbegründeter die Klage. Wie oft muß man sich von inkompetenten Richtern und Kollegen anhören, das sei Betrug, man werde Himmel und Hölle gegen Anwalt und Mandant in Bewegung setzen, um an Ende schwarz auf weiß bescheinigt zu bekommen, daß die Klage unbegründet war.

    Natürlich gibt es schwarze Schafe unter Anwälten. Aber oft erlebt man auch eine unheilige Allianz von Dicke-Backen-Musikanten auf Richter- und Klägerseite. Wenn man da die Luft rausläßt, bleibt nur noch ein schmales Mündchen übrig.

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