Feed on
Posts
Comments

Verhandlung vor dem OLG. Das Gericht schlägt einen Vergleich vor. Da mein Mandant nicht bei der Verhandlung dabei ist schlägt das Gericht vor, dass ich diesen anrufe. ich verweise darauf, dass mein Mobiltelefonakku gerade leer ist und das Gericht bietet an, dass Telefon im Besprechungszimmer der Kammer zu nutzen.

Der Vorsitzende öffnet dieses also und gerade als ich hineingehen will huscht die Beisitzerin noch an mir vorbei und greift sich ihr Portemonnaie, das dort auf dem Tisch liegt. Zur Entschuldigung ergänzt sie dann:

Richterin:Nicht, dass ich Ihnen mißtraue, die Anwaltschaft verdient ja eh gut.“

Da ist sie wieder die alte Debatte.

3 Responses to “Portemonnaierettung”

  1. Maria sagt:

    Zwei Unverschämtheiten in einem Satz! Selbst bei Richtern, die seit Jahrzehnten Zivilrecht, gar Handelsrecht, machen, merkt man immer wieder, daß manche brutto und netto nicht auseinanderhalten können. Umsatz und Gewinn werden immer wieder gleichgesetzt oder es herrschen jedenfalls völlig falsche Vorstellungen darüber, was einem Selbständigen vom Umsatz verbleibt.

  2. […] ich hier bereits bei einer Richterin über entsprechende Rettungsversuche berichtet hatte schildert nun auch der Kollege Krause aus Wolfsburg gleichartigen Ängsten eines […]

  3. […] Was eigentlich ja nicht sein muss. Es folgt eine Geschichte über einen Prozess, indem es wohl um einen vereitelten Kauf eines Hauses und diesbezüglichen Schadensersatz ging. Auf die Frage, ob die eigentlichen Käufer denn auch hätten zahlen können habe der Kläge erwidert, dass es Juristen gewesen seien. “Dann aber doch Rechtsanwälte?” habe er gefragt, denn Richter hätten es sich nicht leisten können. […]

Leave a Reply

%d Bloggern gefällt das: