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Wir haben geklagt. Die Gegenseite ruft daraufhin an, sie wolle die Angelegenheit am liebsten aussergerichtlich beilegen. Deswegen wolle sie auch eigentlich gar nicht mit mir sprechen, sondern mit dem Mandanten direkt. Das wäre persönlicher und er wolle ja auch einen juristischen Streit vermeiden. Ob ich ihm gerade einmal die Telefonnummer geben könne.

Kann ich nicht. Deswegen hat der Mandant uns ja beauftragt, damit wir die Sache für ihn abwickeln. Er könne uns aber gerne Vergleichsangebote zukommen lassen, wir würden diese dann mit dem Mandanten besprechen.

Ob er das auch per Email machen könne? Gerne, ich gebe ihm die Kanzlei-Emailadresse.

Kurze Zeit später geht auch eine Email ein – auf meiner Privat-Emailadresse. Was er sich hiervon verspricht ist mir nicht ganz klar. Die Zuordnung zur Akte erfolgt über die Kanzleiadresse sicherlich schneller. Aber wenn er meint, dass es so persönlicher ist…

2 Responses to “Persönliche Besprechungen”

  1. RA JM sagt:

    Na ja, angeblich kann auch ein E-Mail-Austausch als „Besprechung“ eine Terminsgebühr auslösen. 😉

  2. Klare Sache. Manche Gegner meinen, sie könnten dadurch Kosten vermeiden. Seufz.

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