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Zu sinnlosen Zeugenladungen im Zivilverfahren hatte ich mich ja schon ausgelassen.

Bei „Statt aller“ berichtet Desperado darüber, dass auch in Strafverhandlungen Zeugen von einigen Richtern einmal durch ganz Deutschland geschickt werden, obwohl abzusehen ist, dass sie in der Verhandlung nicht benötigt werden. Er verweist zu Recht auf die geringe Zeugenentschädigung und den Verlust, der gerade Selbständigen durch solche zwingenden Termine entstehen kann.

Er plädiert dafür, die Zeugen nicht zu laden, wenn absehbar ist, dass der Täter gestehen wird und die Zeugen den von ihnen erlebten Sachverhalt bereits schriftlich geschildert haben. Für den Fall, dass der Täter nicht gesteht könne ein weiterer Termin angesetzt werden.

Das ist allerdings aus Sicht des Richters ein eigener Verhandlungstermin mehr. Demgegenüber steht die fremde Zeit der Zeugen und das fremde Geld des Staates.

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