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Malstunde

In dem Schriftsatz der Gegenseite sind Rechnungen unseres Mandanten beigefügt. Irgendjemand hat in dem Briefkopf unseres Mandanten bei jedem Buchstaben fein säuberlich alle sich ergebenden Hohlräume ausgemalt und aus jedem „o“ kleine Sonnen gemacht.

Sehr hübsch geworden.

8 Responses to “Malstunde”

  1. doppelfish sagt:

    Wie süss. Erinnert mich an unseren Englischlehrer, der vor der Rückgabe einer Klausur erklärte, ihm sei was peinliches passiert: Er habe die Klausuren wohl zu lange auf dem Tisch liegen lassen, und seine kleine Tochter wäre auf die Idee gekommen – ganz der Papa! – die Blätter zu „korrigieren“. Er hatte alles nochmal ausgezeichnet, diesmal in grün. Und in grosser Eile 🙂

  2. Uschi sagt:

    Oh mein Gott. Das ist jetzt aber nicht ihr Ernst oder? Wir sind doch nicht mehr im Kindergarten oder in der Teenie-Zeit in der man das macht. Wir sind doch alle erwachsene Leute und da gehört sich so was nicht mehr. Es mag sicherlich süß aussehen, aber es wertet meiner Meinung nach das Dokument an sich nicht auf. Es zeigt eher von unprofessionellem Verhalten.

    Doppelfish deine Geschichte ist ja echt süß. So was ist doch mal was nettes. Die Klausur sah bestimmt sehr gut aus.

  3. Reizend. Besser Kinderhände als Hundepfoten. Da sah so manche Akte hier schon anders aus.

  4. Toni sagt:

    Hey! Das mache ich im Rep mit meinen Unterlagen auch immer, wenn ich abschalte 🙂

  5. runatthesun sagt:

    nunja wenigstens waren sie nicht pastellfarben und parfümiert 😉

  6. doppelfish sagt:

    Uschi: Ich vermute, daß den Rechnungen ein ähnliches Schicksal zuteil wurde wie den Klausuren. Auch Mandanten haben Kinder 🙂

  7. Josch sagt:

    Ist doch sehr niedlich und sicher auch mal eine schöne Abwechslung. Kommt natürlich immer darauf an, an wen es geht, aber wenn man erkennen kann, dass es von Kinderhand stammt, dann muss ich eher schmunzeln.

  8. Hieß der Mandant wenigstens Otto-Cosimo von Hochmoorkogel-Vogelhobel?
    Dann wäre es obendrein eine Fleißarbeit, die unbedingt zu würdigen war.

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