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Ich hatte gestern einen Termin beim Amtsgericht Mönchengladbach. Es gibt gleich zwei Anekdoten zu berichten

Ich parkte in der Nähe des vermeintlichen Amtsgerichts und wollte gerade in das Gebäude eintreten als ich bemerkte, dass ich mich im Vorbeifahren verlesen hatte: Am Eingang ging ein deutliches Schild, nachdem es sich um das Arbeitsgericht handelte. Da ich aber sicher war mich in der richtigen Straße zu befinden und auch zumindest nahe der richtigen Hausnummer fragte ich einfach einen der vor dem Gericht stehenden Anwälte, wie man zum Amtsgericht gelangt.

Die Antwort des fröhlich grinsenden Kollegen:

Zum Amtsgericht? Ach, da ist eh nichts los, da lohnt es sich gar nicht hinzugehen

Nachdem ich wohl noch nicht glücklich genug schaute deutete er aber auf das Nebengebäude und fügte er noch schmunzelnd hinzu, dass sich das Amtsgericht an der Tür hochtrabend als Landgericht bezeichnen würde um besser dazustehen.

Im Gericht hatte ich noch etwas Wartezeit. Vor einem Nachbarsaal warteten drei Kollegen auf den Beginn ihrer gemeinsamen Strafverhandlung. Der Aufruf erfolgte durch einen aus dem Saal heraustretenden Wachmeister mit den Worten:

„Kommt doch rein“

4 Responses to “Lockeres beim Amtsgericht Mönchengladbach”

  1. Rotkäppchen sagt:

    Das Amtsgericht Mönchengladbach hat sich in der Rechtswissenschaft doch eh mit der Ledergürtelentscheidung AG Mönchengladbach NJW 1995, 884 ff. über unharmonischen Intimverkehr als Reisemangel unsterblich gemacht.

    http://www.lehrstellen-verein.de/lupus/?p=29

  2. Andre sagt:

    In dem Gebäude des Arbeitsgerichts, sind aber auch Zivilsäle des AG und die Unterrichtsräume für die Referendare. In MG ist das alles ein kuddelmuddel. Besonders wenn man anstatt zum AG MG zum AG MG-Rheydt muss und dann in MG feststellt, dass man sich im falschen Gericht befindet. Passiert immer wieder mal auswärtigen Kollegen.

  3. Gulnara sagt:

    ja ja Sie haben Recht, so was ich habe ni gesehen wo immer
    überal Mensch bleib Unrecht.
    Und die Politik das sehen nicht?

  4. Hendrik sagt:

    In Mönchengladbach gibt es nicht nur Kuddelmuddel bei den Gerichten. MG ist schließlich auch die Stadt Deutschlands mit zwei Hauptbahnhöfen.

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