Feed on
Posts
Comments

Wenn ein Schreiben eines juristischen Laien mit dem Satz

„Es muß hier zwischen Verpflichtungs- und Verfügungsgeschäft unterschieden werden“

beginnt, dann ahnt man schon böses. Es handelt sich dann nicht selten um jemanden, der justisches Halbwissen hat und davon eher die unjuristische Hälfte mit dem Wortschatz der juristischen Hälfte anwendet.

Es folgten dann auch Ausführungen zur Minderung beim Dienstvertrag, die es dort nicht gibt, aber selbst wenn es sie gegeben hätte hier nicht durchgreifen würden. Das wiederkehrende Motiv waren Argumente dieser Art:

„Sie haben zwar alles richtig gemacht, aber wenn sie es so gemacht hätten, wie ich es wollte, dann hätten sie es nicht nur pünktlich, sondern überpünktlich fertig gehabt“.

Der weitere Nachteil des juristischen Halbwissens ist, dass die Leute nicht zu einem Anwalt gehen. Ich vermute aber mal, dass er es auch schwer gehabt hätte, einen zu finden.

Leave a Reply

%d Bloggern gefällt das: