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Der Kollege Hoening stellt gleich in zwei Artikeln die Nachteile der Jugend in juristischen Berufen dar.

Im ersten Beispiel ist eine Referendarin noch nicht abgebrüht genug um mit dem rauen Ton in Strafverhandlungen zurechtzukommen und nimmt Geplänkel im Gerichtssaal noch persönlich.

Im zweiten Beispiel wird einer Kollegin, die ihr Fragerecht in der Verhandlung durch den Richter nicht hinreichend geachtet sieht zur Abhilfe empfohlen “lauter oder älter” zu werden.

In der Tat wird man mit steigender Berufserfahrung etwas gelassener was Bemerkungen der Gegenseite angeht und der Mandant traut einem gleichzeitig mehr zu. Es gibt eben bestimmte Vorstellungen über Rechtsanwälte, die nur schwer abzulegen sind. Ein gesetzteres Alter gehört (vielleicht abgesehen von Gebieten wie dem IT-Recht) für viele dazu.

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