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Der Taxi-Blog berichtet von dem üblichen Sprachgebräuchen angehender und praktizierender Grundschullehrerinnen, was mich dazu bringt, dass der berufliche Sprachgebrauch auch immer auf die private Sprache abfärbt.

Glücklicherweise ist es noch nicht so schlimm, dass unserereins Sätze wie

„Ich fordere Sie auf mir die Butter unverzüglich, spätestens aber bis um 7:55 Uhr zur Verfügung zu stellen. Nach Ablauf des vorgenannten Zeitpunkt behalte ich mir die Selbstvornahme zu Ihren Lasten vor“

verwendet, aber bei Emails, die ich nach längeren Tagen im Büro geschrieben habe wurde mir auch schon mal gesagt, dass man den Anwalt raushören könne. Eine Nebenerscheinung ist jedenfalls, dass ich beim privaten Vorlesen von Texten mitunter die Satzzeichen „mitdiktiere“ – sonst habe ich glaube ich bisher die schlimmsten Auswüchse verhindern können. Vielleicht fällt es einem auch selbst gar nicht mehr so auf. Ich werde mal darauf achten.

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