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Das Gericht gibt Hinweise an die klagende Gegenseite:

„Aus dem bisherigen Vorbringen ergibt sich weder eine sachliche noch eine örtliche Zuständigkeit des Gerichts (…)

Die Klage dürfte außerdem unzulässig und unbegründet sein, da kein konkreter Sachvortrag zur Begründung des Anspruchs vorliegt.

Der der Beklagte nicht mehr existiert ist die Klage möglicherweise auch deswegen unzulässig.“

Kurz und gut: Alles falsch gemacht. Lag aber vielleicht auch am Klagemedium

4 Responses to “Gerichtliche Hinweise, die ich hoffentlich so nie bekomme”

  1. RALupo sagt:

    wir haben schon 4 Monate prozessiert und Schriftwechsel ausgetauscht, als ich dann die Verweisung zum Landgericht beantragte.
    Von dort erhielt der anwaltlich vertretene Kläger dann einen 139er Hinweis:
    „… die Klage ist überwiegend unschlüssig…“

    Das Amtsgericht hatte ihn schon zuvor hingewiesen, dass sein Antrag, Rücknahme der Sache Zug um Zug gegen Zahlung von Xtausend EUR bedeute, dass sein Mandant, der Käufer, den Kaufpreis NOCHMAL zahlen müsse.
    „… Sachgerechte Antragstellung wird angeregt.“

  2. Hozzenplozz sagt:

    Wenn Kläger die „Gegenseite“ ist, haben Sie also einen Mandanten, der nach Ansicht des Gerichts „nicht mehr existiert“. Herzlichen Glückwunsch!

  3. BV sagt:

    Es ist so viele rechtlich und tatsächlich schwierige Fälle. Da muss ja auch mal ein amüsanter Selbstgänger dazwischen sein… 😉

  4. doppelfish sagt:

    Immerhin gibt es den Kläger noch. Und das Gericht! Es besteht also noch ein Funke Hoffnung. 😉

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