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Gerade lag in unserem Posteingang etwas seltenes, eine Email eines Richters, mit dem er in einer Sache einen Hinweis erteilt.

Normalerweise kommt so etwas als formeller Hinweisbeschluss über den Postweg und wird, wenn es eilig ist, per Fax vorab geschickt. Als Email – hier auch noch anscheinend von der Privatadresse des Richters abgesandt – habe ich es aber noch nicht gesehen.

Mal sehen, was der Anlass hierfür war.

3 Responses to “Email vom Gericht”

  1. Andre sagt:

    Erstaunlich. Wir hatten gestern gleichfalls eine E-Mail einer Richterin im Posteingang, die Termine vorschlug und nachfragte, ob Kollisionen bestehen. Vllt. hat man auch bei der Justiz den Vorteil von diesem Ding, diesem Internet gesehen. Nachteil: Der Richter leistet Schreibdienst und das mag der Richter gar nicht. Bis sich die Generation C64 durchgesetzt hat, wird es wohl noch bei Faxen und Schreiben bleiben.

  2. Brandau sagt:

    Bei solchen noch etwas informelleren Terminabsprachen hatte ich es auch schon, aber Hinweise in einem Verfahren, das war mir neu.

  3. doppelfish sagt:

    Bei Terminabsprachen ist das sicherlich sinnvoll, um einen Termin zu finden, den man dann formell festlegen kann, ohne eine Flut von Verlegungswünschen auszulösen. Aber bei allem, was in der Akte landet, muss man sich doch fragen, ob das Schreiben in der eMail authentisch ist, und ob es korrekt zugestellt worden ist.

    Andererseits könnten sich gerade Anwälte und „ihre“ Richter doch leicht auf die Einführung einer PKI einigen.

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