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Hinweis eines Gerichtes an die Gegenseite:

Ein Antrag ist gemäß § 129 ZPO schriftlich oder zu Protokoll der Geschäftstelle zu stellen. Per Computer- oder SMS-Fax ohne eigenhändige Unterschrift kann kein wirksamer Antrag gestellt werden.

Kommt wahrscheinlich dank moderner Mobilfunkgeräte demnächst häufiger vor.

2 Responses to “Einreichung einer Klage per SMS-Fax”

  1. RAngsthase sagt:

    Vielleicht stammt dieser Begriff ja aus der Feder eiens Sprachwissenschaftlers, ist FAX doch nur eine bekannte Abkürzung für Faksimile. Dies beschreibt Wikipedia als „originalgetreue Kopie bzw. Reproduktion einer Vorlage, häufig eines historisch wertvollen Dokuments“.
    Da die Original-SMS bei dem Absender auf dem Handy verbleibt (meist in einem Ordner für versendete SMS), erhält der Gegenüber lediglich eine „originalgetreue Kopie“…..und historisch wertvoll sind ein paar Anklagen ebenfalls. Also würde SMS-Fax demnach passen.
    Auch Email-Fax wäre nicht unbedingt inkorrekt….
    Letztlich würde mich dann nur noch interessieren, die denn die Handynummern der umliegenden Gerichte lauten, scheint eine Einreichung per SMS-Fax zwar nicht zulässig, jedoch grundsätzlich möglich.

  2. […] Kurz und gut: Alles falsch gemacht. Lag aber vielleicht auch am Klagemedium […]

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