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In diesem Beitrag zur Erinnerung von Zeugen hatte sich ja bereits gezeigt, dass das Gehirn leicht getäuscht werden kann. Wenn man sich auf einen bestimmten Vorgang konzentriert, dann fällt einem das Drumherum mitunter gar nicht auf. Die in dem Beitrag verlinkten Videos zeigen dies eindrucksvoll.

Als ich gestern in mein Büro kam setze ich mich an meinem Schreibtisch, startete den Computer und begann mit dem ersten Diktat. Über die bestmögliche Formulierung nachsinnend lehnte ich mich nach hinten – und fiel fast vom Stuhl. Die Lehne schwang mit nach hinten wohingegen sie üblicherweise fest bleibt. Da es mir schon zuvor passiert war, dass ich gegen den entsprechenden Hebel gekommen war, der ein Feststellen der Lehne, meine bevorzugte Einstellung, bewirkt machte ich mich also auf die Suche nach diesem Hebel, der wie ich wußte irgendwo unterhalb des Stuhls vorhanden war.

Der Hebel war aber nicht zu finden. Nach etwa drei Minuten emsigen Suchens fiel mir dann auch auf, dass es sich bei dem Stuhl, auf dem ich zumindest 15 Minuten gesessen hatte, nicht um meinen üblichen Bürostuhl handelte.

Wie ich erfahren habe wird der Bezug erneuert.

4 Responses to “Die Tücken der Wahrnehmung – unabsichtliches Experiment am eigenen Leib”

  1. doppelfish sagt:

    Erstaunlich, mit welcher Routine man aus „ein Stuhl“ einfach „mein Lieblings-Bürostuhl“ macht. Kann man sich dran erinnern, wenn der Zeuge von „genau der da, der war’s, ich hab’s genau gesehen!“ redet.

  2. Brandau sagt:

    Ich war auch etwas erschreckt als mir auffiel, dass es nicht „mein“ Stuhl ist. Das Gehirn scheint gewisse Sachen vorauszusetzen und sie dann nicht wahrzunehmen, wenn sie sich ändern.
    Es war allerdings auch vor meiner ersten Tasse Kaffee, das mag hinzugekommen sein 😉

  3. Gulia sagt:

    Gehirn und Geist- das ist Psychologi.
    Kinderziehung, Debate um die WillenFreiheit, Kapmf in die schwerepunkte Innerpolitik, in Kopf handeln Verständnis, Wahrnehmen, Bewusstein Gefühle und Gedähnis.
    Falsche Behandlung kann zum Depression führen!
    Und die Organisierte Kriminilität, keine normale Ernährung 4 jahre 5 Monat.
    Im März 2006 war in unsere Ort eine Messe Gesundheit Forschug, viele Mediziner mir sein Geräte war da, und mir eine Geräte sehr
    interesiert, ich habe geschaut, da nur hand stellen, und zeigt alles in Bild, und die kostet 25 euro, ich habe viel gebetet: hab kein geld, aber das ich will überprüfen, und habe auch in die Geräte mein Hand gelägt, und Mann oder Arzt hat gesagt: ich verschtehe nicht wie du stehen noch, weil zeig sich viele Fehlende, du Krank, du hast so viel Kraft auf der Beine noch stehen,und in die Bild habe in mein Bauch Feuer gesehen.
    Vergangenes kann nicht ändern, mann kann auf die Fehler lernen. Von die Fehler kann auch unsere Demokratii entwickelt,
    weil die mein Kampf kann viele Menschen Helfen.

  4. A. K. sagt:

    Ja, das kenne ich, da bekommt man einen fürchterlichen Schreck, wenn man in Gedanken versunken ist und sich in der realen Welt etwas plötzlich nicht so verhält wie es soll.

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