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Der Mandant reicht einen Fall herein, wir fordern die Gegenseite zur Zahlung auf. Die wendet sich daraufhin direkt an dem Mandanten und bietet einen Vergleich an.

Der Mandant teilt mir das mit:

Dann hat er mitgteilt, dass wir uns so und so einigen könnten, aber ich müßte ersteinmal meinen Rechtsanwalt zurückpfeifen. Was ich hiermit machen möchte.

Da haben wir es wieder, das Bild vom Anwalt als (wilden) Hund.

5 Responses to “Die Hundemetapher im Bezug auf den Rechtsanwalt”

  1. Generell ist das ja kein Problem solange der Mandant dann nicht meint er könnte auch noch über Ihr Honorar verhandeln da Sie ja schließlich nur einen kurzen Brief an die Gegenseite geschickt haben. Sowas gibt es leider auch immer wieder. Das sich die Gegenseite aber vermutlich nie gemeldet hätte, wenn nicht der Brief vom Anwalt, Inkassounternehmen, etc. gekommen wäre, daran denkt dann niemand mehr.

  2. DAMerrick sagt:

    Tja, solange Anwälte dieses Image haben
    – und unfaire überzogende Abmahnungen, fliegender Gerichtsstand und berühmt-berüchtigte Anwaltsnamen helfen nicht wirklich
    solange wird es auch so bleiben.

    Man sagt nun mal „Pfeifen sie die Hunde zurück“.
    Früher meinte man die echten Hunde, heute sind damit die Anwälte gemeint. Früher waren die Haushunde die die den Halter vor Klärungen und Kritik beschützt haben. Heute sind es die Anwälte die sofort klagen, verklagen und Abmahnungen rausschicken.

    Natürlich, der überwiegende Teil ist noch Menschlich und kann mit Begriffen wie Moral und Humanität etwas anfangen. Aber das gesamte Anwaltswesen ist vergiftet. Trösten Sie sich, das sind andere Berufszweige auch. Und trotz aller Kritik, jeder hat einen Anwalt.

  3. RA Müller sagt:

    Manchmal kann so ein bissiger Anwalt nicht schaden. Da kann der Vergleich doch ganz passend sein *fg*

  4. doppelfish sagt:

    Manchmal ist das Bild ja auch selbst gemacht.

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