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Gerade von einem Kollegen gehört:

Er hatte im Auftrag eines Mandanten eine Klage gegen eine Privatperson ausgebracht und sich nichts weiter dabei gedacht. Dann erklärte sich der erste Richter für befangenen, der Beklagte würde in einem Fitnessstudio als Trainer arbeiten, indem er auch trainiert. Der zweite Richter erklärte, dass er ebenfalls in diesem Fitnessstudio sei. Nachdem auch der dritte Richter erklärte, dass er dort trainiere wurde dem Kollegen schon etwas mulmig. Langsam kristalisierte sich heraus, dass es sich wohl um das Stammfitnessstudio des kleinen Amtsgerichts handelte.

Glücklicherweise fand sich noch ein unsportlicher Richter, der die Sache bearbeiten konnte.

4 Responses to “Der Vorteil unsportlicher Richter”

  1. Adonis sagt:

    Normalerweise wird doch gemeinsame Mitgliedschaft in einem Verein als Lehrbuchbeispiel dafür genannt, wo ohne besondere Umstände _keine_ Befangenheit vorliegt. Oder ist das für Fitnessstudios (wegen der schweren Gewichte dort) anders?

  2. Pascal sagt:

    Naja, gemeinsame Mitgliedschaft vielleicht nicht. Aber als Trainer?

  3. NoPainNoGain sagt:

    @Adonis: Nicht, dass der Trainer im Falle des Obsiegens der anderen Partei dann „aus Versehen“ mal eine Hantel fallen lässt oder die Hilfestellung „vergisst“ 🙂

  4. Burschel sagt:

    Vorteil?
    Der Unsportliche hat jetzt die Arbeit.

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