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Der Kollege macht es teuer. Sein Mandant hat bereits die Hauptforderung überwiesen, es geht noch um die Kosten und die Zinsen.

Statt seinem Mandanten zu einer weiteren Zahlung auch der Zinsen zu raten und  vorzuschlagen, dass seine Seite die Kosten übernimmt und die Sache dann für erledigt zu erklären, was keine Terminsgebühr und eine Kostenreduzierung bei den Gerichtskosten (Ziffer 1211 GKG-Verzeichnis) zur Folge hätte, stimmt er einer Entscheidung im schriftlichen Verfahren zu, was die Gerichtskosten nicht reduziert und noch eine Terminsgebühr auslöst und mangels gegnerischen Vortrags die gleiche Wirkung haben wird.

Naja, mir soll es recht sein.

3 Responses to “Das Verfahren kostengünstig beenden”

  1. RA JM sagt:

    Naja, vielleicht war der Kollege nicht ausgeschlafen und hat daher verabsäumt, seinem Mandanten entsprechendes vorzuschlagen. 😉
    Anm: Fehler korrigiert! Danke für den Hinweis!

  2. BV sagt:

    Man hätte sich ja über die Kosten noch streiten können, dann aber – zur Vermeidung der Terminsgebühr – doch wohl im 91a-Verfahren. So ist ja letztlich nur der Aufwand für den Termin erspart geblieben.

  3. Jonas sagt:

    Ich denke auch, dass der Mandat hätte aufgeklärt werden sollen… aber so ist das halt oft.

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