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Ich mache ja nicht soviel Strafrecht, vielleicht kann mich also einer der Kollegen aufklären, was das soll:

Ich habe in einer Sache gegenüber der Polizei angezeigt, dass ich den Mandanten vertrete und um Akteneinsicht gebeten.  Das habe ich zur Beschleunigung vorab per Telefax an die Polizei gesandt und dann am gleichen Tag per Post hinterher.

Jetzt habe ich Akteneinsicht bekommen und es finden sich mein Fax, das Original und der Breifumschlag in der Akte, alles wie es sich gehört mit eigener Seitennummer versehen.

Für was wollen die denn den Briefumschlag?

4 Responses to “Beweismittel A: Briefumschlag”

  1. Malte S. sagt:

    Vlt. damit sie im Zweifelsfall den Poststempel vorweisen können? Oder auch nur einfach so… :\

  2. Wenn der nicht da drin wäre, hätte der Mitarbeiter auf der Geschäftsstelle selbständig entscheiden müssen, ob er den Umschlag wegwirft oder nicht. Dafür wird er aber nicht bezahlt.

  3. kbmech sagt:

    bei uns wird die post mitsamt briefumschlag vorgelegt (nicht nur die bösen gelben). cheffe entscheidet dann, ob der brief mitsamt briefumschlag in die akte kommt oder ohne. der poststempel ist manchmal richtig interessant.

    mir ist eine beschwerde bei der rak bekannt, bei der sich der denunziant darüber echauffiert, dass der poststempel satte 13 tage später erfolgte als das datum auf dem aufforderungsschreiben, sodass die gesetzte frist einen tag nach eingang beim denunzianten ablaufen sollte.

  4. Malte S. sagt:

    Warum so negativ über den „Denunzianten“? Wenn das der Wahrheit entspricht ist die Frist simpel und einfach zu kurz gewesen. Es gibt ganze Unternehmenszweige, die so arbeiten…

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