Eine Aktion des MC Winkel ist eine gute Gelegenheit hier ein paar Fotos von meinem Schreibtisch zu bringen:
Ein klassischer Schreibtisch mit allem was man so braucht. Stilecht mit der üblichen Phalanx an Gesetzestexten. Der Desktophintergrund ist eine sanft dahinrollende Hügellandschaft mit einem Himmel, den man in Siegen als “geradezu wolkenfrei” bezeichnen würde.
Im Hintergrund sieht man, dass es den Büropflanzen nach wie vor gut geht, ansonsten gibt es die übliche Ansammlung von Notizzetteln, Stiften, Diktiergeräten und Diktiergeräthaltern.
Man sieht also, der Schreibtisch könnte noch etwas mehr Spannung vertragen. Vielleicht mit einem iMac?


Oder die Roten Riesen wegwerfen (steht eh’ alles aktueller im Netz), das langweilige Standard-Hintergrundbild austauschen, die Icons enger anordnen, damit die nicht das halbe Bild verschandeln, eine kabellose Tastatur besorgen …
Ich weiß gar nicht, was die Leute gegen viele Icons auf dem Bildschirm haben. Ich finde das sehr praktisch. Alles nur einen Klick entfernt.
Meist schlage ich die Gesetze auch im Internet nach, ist aktueller, aber zum Blättern ist das bedruckte Papier nach wie vor angenehmer.
Definitiv fehlen:
- die Capuccinotasse und
- ein Bild mit unserer Kanzlerin, wahlweise dem Papst an der Wand.
und auf jeden Fall ein Taschen-Billard!
@clerera
Die Kaffeetasse steht etwas ausserhalb des Bildes
Ich hoffe für Sie, dass Sie das Einsortieren der Nachlieferungen für die roten Ziegelsteine nicht selbst übernehmen müssen
)am Rand verloren?
Wenn Sie aber die meisten Gesetze sowieso (nochmal?) im WWW nachschlagen: Warum kaufen Sie sich nicht 1-2x pro Jahr eine neue, gebundene Ausgabe? Oder gehen dann ihre “systematischen Kommentierungen” (nach Ende des Studiums ist das ja erlaubt
Wenn der nur immer so aussehen würde und das drumherum auch, könnte man echt nicht meckern.
WEIA!
Das ist echt armselig. Ein alter 1280×1024 Monitor mit 19″ beim Anwalt. DAS sagt doch alles. So kann man nicht arbeiten (es sei denn, man ist 60 Jahre alt und diktiert noch).
Verotten Sie lebendig?
Aktulle MINIMAL-Ausstattung ist ein 1920×1200 Monitor mit (billigen) 24 Zoll. Sowas gibt es unter 200 Euro im Versandhandel.
Wer echte Mandanten hat (also nicht nur so tut als ob…), der kauft für unter 300 Euro 26 Zoll.
Umgerechnet auf die Arbeitszeit und das Ergebnis ist das nahezu geschenkt.
Das hat nichts mit Arroganz oder Rechenleistung zu tun. Und auch nicht mit einem (neu einzurichtenden) Rechner. Allein die für ein paar Euor zu bekommende Arbeitsergonomie zählt.
Dicke Karre, aber Schrott Arbeitsplatz ist oft normal. Peinlich.
Gönnen Sie sich für den Arbeitsplatz 1.0 doch mal ein Update (auch schon ein Jahr alt, aber recht effektiv): http://www.youtube.com/watch?v=Y42gG9KSb8o
Der Arbeitsplatz ist eher “mandantenunfreundlich” – oder ist für den Gesprächspartner ein Sitzplatz außerhalb des Bildes vorgesehen ?
Zu Scharnold Warzeneggers Empörung:
Die Qualität des Arbeitsplatzes an der Größe des Monitors festzumachen zeugt von einem grundsätzlichen Mißverständnis anwaltlicher Tätigkeit. Nicht der Umfang des Darstellbaren, sondern die Einsicht des Nutzers ist maßgeblich. Auch auf 26” stehen nur die Inhalte, die man auch auf 19” findet.
@W. Hübler
Es gibt einen Sitzplatz außerhalb des Bildes, aber glücklicherweise hat die Kanzlei genug Besprechungszimmer, so dass so gut wie nie Mandanten zu Besprechungen in meinem Büro sitzen.
Ansonsten aber volle Zustimmung zu dem Kommentar.
Also entschuldigung, wer arbeitet den noch mit einem einzigen Monitor auf dem Schreibtisch? Das ist ja, als würde man eine BGH-Entscheidung mit ner Lupe lesen! Da muss doch mindestens noch ein “hochkant”-Monitor für die Textverarbeitung her…