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Ein potentieller Mandant rief an und teilte mit:

Er habe eine wichtige Sache. Er habe deswegen schon an das Bundesverfassungsgericht geschrieben und auch schon mit einem Mitarbeiter dort telefoniert. Der meinte auch, dass man da durchaus was machen könnte. Aber erst einmal müßte man den Instanzenweg erledigen.

Ob ich das machen könnte?

Na, wenn es das Verfassungsgericht schon freigegeben hat. Aber ich hätte gar nicht gedacht, dass die telefonische Vorauskünfte geben.

3 Responses to “Am Anfang eines langen Weges”

  1. Malte S. sagt:

    Ich wette, die Callcenter Geschäftsstellenmitarbeiter dort haben einen rigiden Gesprächsleitfaden, nachdem sie solche oder ähnliche Aussagen immer zu treffen haben – immerhin wird man den Anrufe mit der Antwort hinreichend schnell los 😉

  2. doppelfish sagt:

    Jedenfalls ein vernünftiger Rat. Es wäre ja nicht die erste Klage, die beiseite gelegt wird mit der Begründung, der Kläger hätte den Instanzenweg nicht ausgeschöpft.

    Ich wünsche dann mal frohes Schöpfen, nech. 😉

  3. Heribert sagt:

    Nachdem der Mandant die Rechtswegerschöpfung erledigt hat, ist der Rest ja nur noch Formalie, wenn er so kompetent beraten wurde. Ob man da immer gleich gestandene Verfassungsrechtler ans Telefon bekommt? Vielleicht sollte er den Namen des Gesprächspartners mal recherchieren, nachher entdeckt er ihn noch in würdiger roter Robe auf einem Bild. 😉

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