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Im heutigen Posteingang:

  • Umfang der Klage: 100 Seiten.
  • Gemessene Dicke: 1,2 cm (Beglaubigte Abschrift + Anhänge)
  • Streitwert: etwas über 900 €

Gut, der Kollege mußte nur ein paar Daten einsetzen und seine Standardklage ausdrucken. Insofern war sein Aufwand nicht sehr hoch. Und andere haben natürlich in kürzerer Zeit mehr zu lesen. Aber die Gegenseite hätte doch, wenn schon nicht an mich, dann wenigstens an den Regenwald denken können. Ich mach mich dann mal ans prüfen…

6 Responses to “100 Seiten á 9,50 €”

  1. Christian sagt:

    Na, wenigstens war der Streitwert in meinem Fall bedeutend höher, so dass man sich einreden kann, der Seitenumfang der Akte sei irgendwie angemessen und verhältnismäßig.

  2. Brandau sagt:

    Davon bin ich ausgegangen. 10.000 Seiten schreibt man nur, wenn es um etwas mehr geht. Ist es denn über das Wochenende zu bewältigen gewesen?

  3. Christian sagt:

    Jetzt wird die Sache langsam peinlich für mich. Ich habe den Titel des Blogeintrags auch schon geändert in „gefühlte 10.000 Seiten“.

    Ich fand’s furchtbar viel, aber ich vermag nicht zu sagen, wie viele Seiten es nun wirklich waren. Sicher weniger als 10.000. Davon, dass muss man der Ehrlichkeit halber auch zugestehen, war nicht alles sooooo relevant und, wie sich dann herausstellte, teilweise doppelt.

  4. Brandau sagt:

    Ach, einer guten Geschichte verzeiht man vieles, und eine kleine Übertreibung kann da das Salz in der Suppe sein 🙂

  5. Axel sagt:

    Lange Schriftsätze ohne wirklichen Inhalt sind einfach nur ärgerlich. Noch ärgerlicher ist, wenn manche Kollegen sich in verschiedenen, langen Schriftsätzen mehrfach wiederholen. Am Ende hat man 50, 100 oder manchmal wesentlich mehr Seiten gelesen, und alles zusammen hätte – wäre es gut strukturiert aufgebaut worden – auf etwa 4 – 10 Seiten gepaßt. Kommen dann auch noch doppelte und dreifache Schriftsätze dazu, die zu verschiedenen Zeitpunkten eintrudeln (nach dem Prinzip: zur Sicherheit faxen wir es dann noch zweimal), ist der Frust perfekt. 🙁

  6. Brandau sagt:

    Ja, 4 Seiten wären mir auch lieber gewesen. Aber immerhin ist recht schnell erkennbar, was man lesen muss und was nicht.

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