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In der Firma des Mandanten wurde auf dem Server von unbekannter Person ein Tauschbörsenprogramm eingerichtet. Der Geschäftsführer erhält daraufhin ein Anschreiben der Polizei, wir beantragen Akteneinsicht, die Staatsanwaltschaft übersendet die Akte.

Dieser ist zu entnehmen, dass der Download mitten in der Nacht stattgefunden hat.

Die Polizei folgert messerscharf:

Die Ermittlungen richten sich zunächst gegen den Geschäftsführer, zumal bezüglich der Tatzeit wohl kaum Angestellte der Firma bezüglich der Tatausführung in Betracht kommen.

Das Computer auch dann Daten verarbeiten können, wenn kein Anwender vor ihnen sitzt, scheint unbekannt zu sein. Ich hoffe mal der zuständige Staatsanwalt ist etwas einsichtiger…

4 Responses to “Warum bearbeiten Beamten Computerdelikte, die keine Ahnung von Computern haben?”

  1. Solange das Verfahren noch beim Ermittler liegt, geht’s noch. Richtig Spannend wird es dann vor dem Gericht: http://tinyurl.com/3fyb4q (mit weiterführenden Links in den Kommentaren).

    Viel Spaß beim Dozieren und Unterrichten. 😉

  2. Abmahnhasser sagt:

    Gegenfrage:
    Wieso urteilen Richterinnen in Berlin ohne Sachverständige auf Grundlage des „Gottstatus“ von Google (google findet Alles) darüber, dass eine dynamische Seite wohl nicht existiert hat (obwohl google selbst sagt, dass dyn. Seiten nicht indiziert werden)?
    Antwort:
    Weil sie es einfach dürfen!

  3. doppelfish sagt:

    Zuerst hab‘ ich gelesen, „Warum begehen Beamten Computerdelikte„. Aber so weit ist es ja noch nicht.

  4. […] Nur eines der bekanntesten Computerspiele der Welt. Ich war echt überrascht, dass jemand das nicht kennt. Aber es ist mit “Ein Computerspiel, wo es um möglichst lückenloses Stapeln geht” ja zumindest in Hinblick auf den Fall schnell erklärt. Gut, dass der Fall sonst nichts mit Computern zu tun hatte (im Gegensatz zu diesem Fall). […]

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