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Auf kLAWtext finden sich eine Auswertung der Statistiken zu Abmahnungen und den daraus folgenden Klagen, die von diversen Organisationen, wie beispielsweise Abmahnwahn-Dreipage, netzwelt.de und dem Verein gegen den Abmahnwahn gesammelt wurden.

Danach kommen auf 576.000 Abmahnung nur 150 Klagen.

Natürlich können die tatsächlichen Zahlen auch anders sein, aber ich denke, sie zeigen, dass man das Risiko einer Klage durchaus eingehen kann. Wenn man dann noch eine modifizierte Unterlassungserklärung abgegeben hat, sind die durch eine Klage entstehenden Kosten ja auch übersichtlich und kalkulierbar.

Bisher hatte ich Mandanten immer gesagt, dass „in unter 5% aller Fälle , eher deutlich weniger, geklagt wird“. Einfach um mit einer zu hohen, Zahl das immer noch gute Risikoverhältnis dazustellen. Aber 1% erscheint ja auch sehr gut vertretbar angesichts der Zahlen.

2 Responses to “Tauschbörse und Abmahnung: Wie oft wird geklagt?”

  1. RA Müller sagt:

    Lassen sich aus der Statistik jene Fälle streichen, in denen es zu einer Einigung gekommen ist?

  2. Christoph sagt:

    Und…
    ..in welchen Fällen wurde gekalgt?

    Mir waren einige Fälle bekannt, in denen der Beschuldigte seine Schuld quasi eingeräumt, aber darauf verzichtet hatte die Abmahnkosten zu bezahlen.

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