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Insbesondere den namhaften Betreibern von Suchmaschinen und Verkaufsportalen wird immer wieder vorgeworfen, auf ihrer Webseite personenbezogene Daten, insbesondere in Form von IP-Adressen, zu protokollieren. Durch die Protokollierung der IP-Adressen ist es ohne großen Aufwand möglich, Internetnutzer aufgrund ihrer IP-Adresse zu identifizieren. Ein derartiges Vorgehen ist daher rechtlich äußerst umstritten, viele Juristen und Datenschützer sehen darin einen Verstoß gegen das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung, wonach jedermann selbst entscheiden soll, ob und wie die persönlichen Daten verwendet werden sollen.

Zur Verhinderung der IP-Protokollierung wurde an der New Yorker Universität ein sehr interessantes Add-on für Firefox entwickelt. Damit soll es unmöglich werden, die IP-Adressen zu erfassen. Man wird sehen…

One Response to “Gegenmittel gegen IP-Protokollierung”

  1. Jens Ferner sagt:

    “Damit soll es unmöglich werden, die IP-Adressen zu erfassen.”

    Das Addon verhindert nicht die Erfassung der IP sondern müllt Suchmaschinenbetreiber quasi zu. Es geht darum, anstelle von Datenvermeidung auf Datenüberaufkommen zu setzen. Das Prinzip ist umstritten und sicherlich erst mit mittelfristigen Erfahrungswerten als sinnvoll/unsinnig zu bewerten.

    Fakt ist: Die eigene IP kann man entweder über Proxies oder mittels Spoofing “verstecken”.

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