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Der Bundestag hat die Ehe nunmehr auch für Homosexuelle geöffnet, nachdem es vorher nur die Möglichkeit einer Verpartnerung gab. Rechtlich ändert sich dadurch nicht so viel, die Regeln des Partnerschaftsgesetzes haben im wesentlichen auf die Regelungen zur Ehe verwiesen.

Familienrechtler sind denke ich auch froh darüber, denn „Verpartnerung“ war einfach eine fürchterlich sperrige Bezeichnung. Weswegen es sprachlich da schon immer eine gewisse Form der Gleichstellung gab, einfach weil die meisten sich aus der Routine heraus versprochen haben. Das sah dann meist ungefähr so aus:

Richter: Sie hatten also am soundsovielten geheiratet…. also sich verpartnert meine ich.

Parteien: Genau.

Richter: Und sie sehen ihre Ehe als gescheitert an und wollen geschieden werden? Äh… also sie sehen ihre Lebenspartnerschaft als gescheitert an und… *blättert etwas im Gesetz* wollen die Aufhebung?

(…)

In Besprechungen dazu ging es mir recht ähnlich. Insofern auch in der Hinsicht ein freudiges Ereignis! Hauptsächlich aber natürlich meinen herzlichen Glückwunsch an alle Homosexuellen, die nun heiraten wollen für diese Form der Gleichstellung.

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