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Das FamFG hat im Familienrecht eh schon einiges an sprachlichen Umstellungen gebracht, wenn auch sonst vieles nur in ein neues Gewand gekleidet wurde. So wurde zB aus dem Scheidungsurteil der Scheidungsbeschluss und es gibt keine Berufung mehr sondern nur noch die Bescherde. Da rutscht in der Verhandlung immer noch schnell mal der falsche Begriff raus.

Aus nicht so häufig hat man Aufhebungen von Lebenspartnerschaften. Das ist auch im großen und ganzen das Gleiche wie bei einer Scheidung, nur das eben auch alles anders heißt.

Die Richterin, bei der ich die Aufhebung für den Mandanten beantragt hatte kämpfte sich aber sehr wacker durch die Begrifflichkeiten auch wenn man ihr ansah, dass sie mitunter gerne in die alten gewohnten Pfade zurückgefallen wäre.

Nur am Ende dann noch ein Doppelpatzer:

Richterin:Das war es dann, das Scheidungsurteil bekommen Sie dann noch mal schriftlich zugestellt“

4 Responses to “Umstellungsschwierigkeiten”

  1. doppelfish sagt:

    Wo ist der zweite Patzer? Hätte sie es mündlich zustellen sollen?

  2. Brandau sagt:

    Es war keine Scheidung, da Lebenspartnerschaft und es gibt kein Urteil mehr, sondern nur noch Beschlüsse

  3. Pascal sagt:

    Also ein Lebenspartnerschaftsbeendigungsbeschluss?

  4. Alex sagt:

    Danke, schon geteilt.Genau das habe ich gesucht, und gleich geteilt! Super Beitrag, danke für die Info. Ich lass nochmal nen Gruss da.Gesucht, gefunden und geteilt.Danke für die Info, sharing is caring. Hab es gleich geteilt.

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