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Ich habe keine Statistik in dieser Richtung geführt würde aber behaupten, dass familienrechtliche Besprechungstermine die am häufigsten nicht wahrgenommenen Termine beim Anwalt sind. In anderen Fällen entscheidet man sich einen Anwalt zu beauftragen und macht das dann auch. Im Familienrecht hingegen ist die Rückzieherrate recht hoch.

Das liegt in der Natur der Sache, schließlich kann sich in einem Verhältnis zweier Menschen schneller etwas ändern als in einem Schuldverhältnis oder anderen Rechtstreitigkeiten.

Vielleicht ist es auch die Drohung mit dem Anwaltstermin selbst, die (zumindest kurzfristig) die Sache wieder voranbringt. Der Partner sieht, dass es einem Ernst ist und ist dann vielleicht bereit sich noch mal etwas mehr Mühe zu geben und die Zahnpasta sauber vom Ende her auszudrücken oder was es immer noch an anderen Streitigkeiten gibt.

Eigentlich sollte die Aussöhnungsgebühr bereits in solchen Fällen angefallen sein.

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