Ein Kollege erzählte, dass er gerade eine Familiensache abgeschlossen hat. Die Ehegatten haben sich wohl nichts geschenkt und das Verfahren wurde mit allen Finessen und gegenseitigen Boshaftigkeiten geführt. Die Ehegatten haben sämtliche Schmutzwäsche fein säuberlich auf den Richtertisch legen lassen und jeden einzelnen Dreckfleck nocheinmal unter eine Lupe gehalten.
Dreimal ging die Akte zum Oberlandesgericht. Das Verfahren dauerte ungefähr 5 Jahre.
Jetzt konnte die Sache abgeschlossen werden: Die Ehegatten haben sich versöhnt.
Klingt als hätte man viel, viel Geld sparen können
Vielleicht haben sie den Streit auch gebraucht um die Fronten zu klären.
Aber einiges an Geld dürfte in der Tat draufgegangen sein…
Dann verbuchen wir das mal als Lehrgeld.
Eine, privat bezahlte, Psychotherapie wäre in diesem Fall, sehr wahrscheinlich, noch viel teurer und langwieriger geworden.
@andiG
Ja, und wer weiß ob es die gleichen Ergebnisse gebracht hätte. Ob die Vorgehensweise allerdings als alternativer Behandlungsweg empfohlen werden kann wäre noch etwas zweifelhaft.
[...] Kommt selten vor. Hier hat es dann mal geklappt. [...]