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Welche Pflichten bestehen eigentlich innerhalb einer Ehe und wie stellt sich der Gesetzgeber bzw. die Rechtsprechung die eheliche Lebensgemeinschaft vor?

Einen Einstieg bietet § 1353 BGB:

§ 1353 Eheliche Lebensgemeinschaft

(1) Die Ehe wird auf Lebenszeit geschlossen. Die Ehegatten sind einander zur ehelichen Lebensgemeinschaft verpflichtet; sie tragen füreinander Verantwortung.

(2) Ein Ehegatte ist nicht verpflichtet, dem Verlangen des anderen Ehegatten nach Herstellung der Gemeinschaft Folge zu leisten, wenn sich das Verlangen als Missbrauch seines Rechts darstellt oder wenn die Ehe gescheitert ist.

Aus diesem Paragraphen wurden verschiedenste Pflichten innerhalb der Ehe hergeleitet.

a) Häusliche Gemeinschaft der Ehegatten

Eine eheliche Lebensgemeinschaft verbindet die allgemeine Auffassung mit dem Zusammenleben in einem gemeinsam gewählten Wohnsitz. Ausnahmen liegen dann vor, wenn der Aufnahme und der Begründung der häuslichen Gemeinschaft erhebliche Gründe entgegenstehen, beispielsweise beruflicher Art. Moderne Lebensformen und auch Kommunikationsmittel erlauben es den Ehegatten auch eine eheliche Gemeinschaft über eine größere Entfernung zu führen. Wollen die Ehegatten aber zu keinem Zeitpunkt eine häusliche Gemeinschaft gründen, obwohl keine Gründe dagegenstehen kann es sich um eine Scheinehe handeln, die gegebenenfalls aufgehoben werden kann.

b) Geschlechtsgemeinschaft

Vertrat man früher noch, dass auch die Geschlechtsgemeinschaft eine Rechtspflicht innerhalb der Ehe darstellt ist wird diese Frage heute nicht mehr diskutiert, da seit der Aufgabe des Schuldprinzips bei der Ehescheidung zugunsten des Zerrüttungsprinzips keine rechtliche Relevanz mehr vorhanden ist. Es besteht jedenfalls insoweit Einigkeit, dass der eine Ehegatte keine Herstellungsklage (auf „Herstellung der Geschlechtsgemeinschaft“) erheben kann. Auch sind die Ehegatten nicht gehindert enthaltsam zu leben. Allerdings kann der eine Ehegatte von dem anderen Ehegatten erwarten, dass dieser die „Geschlechtsgemeinschaft herstellt“. Eine nur von dem einen herrührende Verweigerung kann dann eine ehliche Pflichtverletzung darstellen, die nach der juristischen Literatur (zB Staudinger, Münchener Kommentar, Bamberger/Roth) evt. unterhaltsrechtlich relevant sein kann (mit Verweis auf § 1579 Nr. 7 BGB, nachdem der Unterhalt versagt, herabgesetzt oder zetilich begrenzt werden kann, wenn dem Berechtigten ein offensichtlich schwerwiegendes, eindeutig bei ihm liegendes Fehlverhalten gegen den Verpflichteten zur Last fällt). Natürlich darf der Sex nicht erzwungen werden (Vergewaltigung in der Ehe ist gemäß § 177 StGB strafbar). Als Rechtspflicht wird auch die eheliche Treue, also die „Ausschließlichkeit der Geschlechtsgemeinschaft der Ehegatten“ angesehen.

c) Familienplanung

Während früher das Kinderkriegen als der eigentliche Ehezweck angesehen wurde und eine Ehe bei Verzicht auf einen solchen als nicht rechtswirksam angesehen wurde wird nunmehr davon ausgegangen, dass die Ehegatten hier zu nichts verpflichtet sind.

Etwas anderes ist aber die Frage, inwieweit die Ehegatten den Kinderwunsch untereinander zu akzeptieren haben. Hier wird vertreten, dass soweit keine anderslautende Vereinbarung getroffen wurde jeder erwarten kann, dass der andere sich dem Kinderwunsch nicht verweigern wird. Eine nicht begründete, einseitige Weigerung kann insoweit dann die Pflicht zur ehelichen Lebensgemeinschaft verletzen. Insoweit kann auch eine Sterilisation ohne Zustimmung des anderen einen Verstoß darstellen, wobei der BGH hier in neuerer Rechtsprechung das Recht der Freiheit der Entscheidung über die eigene Fortpflanzung betont.

Abreden über die Verhütung entfalten – so der BGH – keine Rechtsbindungswirkung. Sie können von jedem der Ehegatten auch gegen den Willen des anderen aufgekündigt werden. Dies begründet der Bundesgerichtshof damit, dass eine Bindungswirkung mit dem individuellen Selbstbstimmungsrecht der Ehegatten und zudem mit dem Wesen der Ehe nicht vereinbar sei. Ein Ehegatte soll aber eine solche Vereinbarung nicht „stillschweigend“ lösen können. Er muß dies vielmehr zum Ausdruck bringen.

Diese Pflichtverletzungen berechtigen aber wiederum nicht dazu einen Anspruch auf anderweitiges Tun zu begründen. Sie begründen auch keine Schadensersatzansprüche oder Ansprüche auf Freistellung von den Unterhaltspflichten oder auch nur unterhaltsrechtliche Einschränkungen. Lediglich bei bewußter Täuschung des Partner wird vereinzelt eine Ersatzpflicht nach § 826 BGB (Schadensersatz wegen sittenwidriger vorsätzlicher Schädigung) angenommen.

In rechtlicher Hinsicht relevant werden kann eine solche Pflichtverletzung aber beispielsweise bei einer Scheidung, wenn über den Pflichtverstoß beispielsweise die Voraussetzungen einer Härtefallscheidung dargelegt werden können, was zu einer schnelleren Scheidung führen kann.

d) Beistand und Fürsorge

Eine weitere Ehepflicht ist es dem anderen Ehegatten Beistand und Fürsorge zukommen zu lassen. Diese kann sich dabei auf die Person des Ehegatten selbst, auf Kinder und auch auf das Vermögen beziehen. Die Beistandspflicht endet auch mit der Trennung nicht, diese kann allerdings die Anforderung an die konkrete Hilfeleistung verringern. Weitere Fälle sind insbesondere auch Krankheiten, die Pflicht den anderen Ehegatten im Rahmen des zumutbaren von strafbaren Handlungen abzuhalten (wobei es gegen die ehelichen Pflichten verstößt eine Strafanzeige gegen den anderen Ehepartner zu erstatten). Die Pflicht wurde sogar soweit ausgestattet, dass die Rechtsprechung vielfach eine strafrechtliche Garantenstellung im Sinne des § 13 StGB gegenüber Dritten befürwortet, soweit die Straftat im besonderen Herrschaftsbereich der Ehegatten, also zum Beispiel innerhalb der Ehewohnung geschieht. Hieraus folgen auch viele Rücksichtnahmeplfichten im Vermögensbereich, beispielsweise auch die Pflicht zur steuerlichen Zusammenveranlagung, wenn diese günstiger ist.

e) Rücksichtnahme

Innerhalb der Ehe besteht die Pflicht aufeinander Rücksicht zu nehmen und daraus folgend auch die Pflicht zur Achtung der Würde und Ehre des anderen. Kränkungen und rücksichtsloses Verhalten sind zu unterlassen. Ihre Grenze findet die Rücksichtnahme in den eigenen schutzwürdigen Belangen.

f) Achtung des persönlichen Freiraums

Auch innerhalb der Ehe sollen dem anderen seine persönlichen Freiräume verbleiben. Diesen Bereich hat der andere Ehegatte nicht zu verletzen. Dies führt beispielsweise dazu, dass auch unter den Ehegatten das Briefgeheimnis gilt und heimliche Tonbandaufnahmen und Beobachtungen durch Dritte nicht zulässig sind (zumindest soweit kein begründeter Verdacht eines außerehelichen Verhältnisses besteht).

Hierzu gehört auch die Freiheit seine eigene religiöse Anschauung zu haben und nach dieser zu leben, sofern dies mit der Ehe vereinbar ist.  Eine Abrede zwischen den Ehegatten, dass der andere zB die Religion wechselt ist daher nichtig. Auch ein Wechsel der Religion ist üblicherweise nicht ehewidrig.

g) Verständigungsbereitschaft zwischen den Ehegatten

Das Gesetz kennt keinen Vorrang eines der Ehegatten, so dass sich die Eheleute bei Meinungsverschiedenheiten einigen sollten. Gegen den Willen des anderen kann kein Ehegatte Beschlüsse treffen, auch wenn seine Auffassung objektiv die vernünftigere ist.

h) Pflicht zur Mitarbeit

Eine Pflicht zur Mitarbeit beispielsweise in einem Betrieb des einen Ehegatten besteht nur im Rahmen der allgemeinen Beistandspflicht. Dies kann beispielsweise dann der Fall sein, wenn sich bei einem Personalengpass keine andere Hilfe organisieren läßt und der Ehegatte daher auf die Unterstützung angewiesen ist. Dies setzt aber voraus, dass die Arbeit dem Ehegatten zumutbar ist.

Im Gegenzug besteht ein Recht auf Mitarbeit im Betrieb des anderen auch nur in sehr eingeschränkten Fällen, in denen es ehewidrig wäre, statt des Ehegatten eine  andere Person zu beschäftigen. Dies kann beispielsweise der Fall sein, wenn hierdurch der gesamte Gewinn aufgebraucht werden würde.

28 Responses to “Die eheliche Lebensgemeinschaft und ihre Pflichten”

  1. angela sagt:

    Sehr guter Artikel welchen du da geschrieben hast. Nun hab ich das gefunden was ich gesucht hatte. Ich wuerde auch gerne den RSS Feed von deinem Blog abonieren aber leider finde ich diesen nicht. Wo muss ich denn danach suchen?

  2. Brandau sagt:

    @angela
    Er ist oben in der rechten Ecke.
    Oder im nachfolgenden Link etwas leichter zu finden:
    http://www.rechtsanwalt-news.de/den-blog-betreffend/die-meistabonnierten-lawblogs-bei-kriegs-rechtde/

  3. Anja sagt:

    Gibt es ein Gesetz, das Ehemänner zur Mithilfe im Haushalt verpflichtet???

    • Achim sagt:

      gibt es Gesetze die Frauen verpflichtet irgend was zu machen wenn sie laut Gesetz immer Recht bekommen und daher nichts machen müssen?

  4. Christa Frank sagt:

    Was für eine gequirlte Scheiße! Welches kranke Hirn schreibt so etwas nieder!!
    Das ist ein eindeutiges NEIN und VETO gegen die Ehe!!
    Mein Erzeuger terrorisiert und tyrannisiert meine Mutter und uns Töcher( wir haben uns mittlerweile von diesem Monster entfernt)
    Und es bestehen bereits „Einweilige Verfügungen“ das dieser fiese hinterfotzige verlogene linke Möp uns als Töchter nicht mehr anpöbeln kann (nur unter Androhung von Strafe)!
    Meine Mutter lebt und sitzt dieses Monster schon seit über 40zig Jahren aus! Keine Liebesheirat sondern ungewollte Schwangerschaft!
    Und dann lese ich so eine gequirlte Scheiße und das auch noch von einem Rechtsanwalt ! Da kommt mir doch das Frühstück meiner Kommunion hoch ! Kotz!

    • Astrid sagt:

      Hallo Christa,
      Deinen Kommentar kann ich so nicht stehen lassen.
      Er erinnert mich an meine beste Freundin, die mit ihrem Exmann ähnliche Erfahrungen gemacht hat.
      Der Artikel ist sehr sachlich geschrieben und entspricht der Gesetzes- und Rechtsprechungslage und natürlich auch den Idealvorstellungen.
      Dass Deine Mutter sich von dem „Monster“ nicht früher getrennt hat, kann man doch nicht einem Anwalt anlasten, der sachlich bereichtet und ihn dann noch öffentlich angreifen.
      Es bleibt jedem anheim gestellt, sich aufgrund seiner Erfahrungen für oder gegen die Eingehung der Ehe zu entscheiden.
      Und ganz ehrlich. Deine Ausdrucksweise gehört in die Gosse, aber nicht in das Internet.
      Ich wünsche Dir, dass Du die schlimmen Erlebnisse verkraftest.
      Vielleicht liest Du ja noch irgendwann diese Zeilen, wenn nicht, mir auch egal.
      Aber so wie ich auch auf diese Seite gestoßen bin, so tun es andere und bekommen vielleicht einen falschen Eindruck von dem wirklich gut und für den Laien verständlich geschriebenen Artikel.

      • schwinge celine sagt:

        ja es ist vor allem traurig, dass Frauen in Deutschland das Macho Verhalten der Männer überhaupt erleiden MUSS. Wenn sie sich entscheiden, die Ehe zu verlassen, verschließen sich alle Türen. SIE sind meistens die Opfer der frauenfeindlichen Gesellschaftsstrukturen, die ihnen in KEINER WEISE unterstützen. Dadurch, dass sie noch ihr lebenlang die Kinder erzogen haben, – sie wollen arbeiten gehen, wenn die Kinder da sind, werden sie als Rabenmutter gestempelt – und die Gesetzgebung gibt wem Recht?? DEN MÄNNERN! sie können sich alles erlauben, dicke Autos fahren, dicke Gehälter haben, ihre Kinder vernachlässigen, ihre Frau erniedrigen – wenn die Frau aber nach ihrer Unhabhängigkeit ruft, dann wird ihr alle Hürden auf denn Weg gestellt. Nach ca 10 Jahren Erziehungszeit sind sie nicht mehr imstande wirklich einen guten Job auszuüben. Dann müssen sie irgendeinen Job an der Kasse oder als Prostituierte um überhaupt überleben zu dürfen. Und wenn es zur Scheidung kommt: Vergiss es! Sie gewinnen nicht, nein sie verlieren sogar ihre Seele und Würde. Weil NUR SACHLICHE FAKTEN zählen: Gehälter, Vermögen und Autos . DIe Zeit die sie aber in der Ehe als Multifunktionobjekt wird aber nicht gerechnet, und noch weniger ihr Seelenverlust wegen dem Scheißverhalten ihres Ehegattens, der seine Zeit verbringt mit Männerabenden, mit Seitensrpünge oder sonst was. Es lebt die Rechtssrpechung und die Justiz!!!! NUR FÜR die MACHO – GESELLSCHAFT. Ich kann verstehen, dass die junge Frau allerlei Wörter benutzt hat, um ihren Ärger zu verschaffen, weil die Justiz, wie man sie so nennt – ist ein Haufen Gesetztexte, die da sind, um die Honorare der Rechtsanwälte zu garantieren. Mehr nicht!

  5. Anja sagt:

    Wie sieht es denn bei der Mithilfe im Haushalt aus? Gibt es da auch eine Regelung?

  6. klaus sagt:

    es wundert mich, daß es umfangreiche Definitionen und präzisere regeln zur gibt
    als zur letztere scheint sich
    in einem eher ungeordnetem Raum zu bewegen.

  7. klaus sagt:

    the comment I write down here seems to be represented
    only as a fragment – it seems to be wanted by the authorities !

  8. Carsten sagt:

    @christa hier wird die rechtliche und vor allem einvernehmliche sichtweise der ehe geregelt. straftaten innerhalb der ehe regelt das stgb. daher steht so etwas nicht im bgb. es ist weder eine darstellung gegen die ehe noch dafür. es ist lediglich eine richtlinie. aufmerksames lesen hilft hier mehr als emotionale kommentare und beleidigungen.

  9. Anja sagt:

    Meine Frage wurde leider noch immer nicht beantwortet. Aber ich kann warten…

    • Maja sagt:

      Hallo Anja, ich denke, dass Dein Anliegen in dem Absatz, in dem die gegenseitige Rücksichtnahme angesprochen wird, mit abgedeckt wird. Mich beschäftigt die gleiche Frage und bin aus diesem Grund auf diesen Blog gestossen. Ich arbeite Vollzeit, mein Mann Teilzeit und trotzdem bleibt die gesamte Hausarbeit für mich. Ohne Einsicht … leider.

  10. Georg Harting sagt:

    Der Punkt „b. Familienplanung“ hat für mich noch offene Fragen. Dort wird gesagt, dass die Zeugung von Kindern nicht mehr der hauptsächliche Ehegrund sei und man davon ausgeht, dass man hier zu nichts verpflichtet sei. Gibt es hierzu nähere Infos? Denn nur weil irgendjemand irgendwo und irgendwie lediglich „davon ausgeht“, hat das noch keine rechtliche Bedeutung. Wie und wo sind die entsprechenden Punkte nachzulesen? Wie und wo sind/waren die rechtlichen Punkte für den bisherigen Usus nachzulesen?

  11. Tom sagt:

    Hallo,

    ich kann die angeführte Regelung zum Thema „Briefgeheimnis zwischen den Eheleuten“ NICHT nachvollziehen.
    Üblicherweise besteht in der Ehe Gütergemeinschaft und -in den meisten Fällen – auch eine gemeinsame Haftung.
    Alleine schon diese Tatsache weicht ein sicherlich schutzwürdiges Grundrecht Briefgeheimnis m. A. doch erheblich auf.
    Wer gemeinsam haftet, sollte doch die Post des Partners lesen können da hier eine mittelbare Betroffenheit zu unterstellen ist.
    Zum Telekommunikationsgeheimnis sehe ich das im Übrigen ähnlich; hier geht es nicht um das ausspionieren von SMS, sondern ggf. um Telefonrechnungen bzw. zum Beispiel, wer denn zukünftig ans Telefon gehen kann – ohne zu wissen, für wen der Anruf denn kommt… schließlich gibt´s ja auch gemeinsame Freunde… da wirds verwirrend…
    Und dazu bin ich mal -auf die juristischen- Meinungen und Posts gespannt…

    MfG aus Bonn,

    T

    • Bella sagt:

      Nunja,
      bei Briefen muss es sich ja nicht nur um Rechnungen u.ä. handeln.
      Wenn das Briefgeheimnis zwischen Ehegatten aufgehoben würde, könnten ja auch Briefe die offenbar privater Natur (von Freunden, Eltern usw.) sind, geöffnet werden.
      Dieser massive Eingriff in den persönlichen Schutzbereich ist meiner Meinung nach nicht mit eventueller gemeinsamer Haftung zu rechtfertigen.
      „Schatz, ich habe die Briefe deiner Schwester einfach mal gelesen für den Fall dass Du Dich ihr gegenüber hoch verschuldet hast…“

    • Anton sagt:

      1) die meisten Ehepartner in Deutschland leben in der ZUGEWINN-Gemeinschaft, NIVCHT in Gütergemeinschaft!

      2) Mit der Eheschließung verzichtet man auch nicht auf seine Persönlichkeitsrechte.
      (Auch wenn man bis 1997 als Frau vom Ehepartner verhewaltigt werden konnte, weil die Ehefrau als Ehepflicht den SEX mitzumachen hatte!)

      3) Der Text ist reichlich kurz, weil es z.B. nur eingeschränkt stimmt, dass eine Frau ihren Mann nicht anzeigen darf.
      Unter bestimmten Bedingungen (Verteidigung ihrer Grundrechte) darf sie es wohl.

      4) Wen die Details interessieren, der kann sich ja ein Buch zum FamR kaufen und muss nicht hier im Netz die verkürzten Artikel lesen.

      VG an alle vom Ehepartner geplagten.
      Hoffen wir mal auf die Verständigungsbereitschaft….
      Ansonsten habe ich von einem Paar in Trier gehört, dass sich schon 3 x vor Gericht wiedergefunden hat.
      Das Gericht hatte jedes Mal einen Vergleich vorgeschlagen, den die Ehepartner angenommen haben und glücklich nach Hause gegangen sind…

      Ich empfehle da:
      Ehebratung bei Caritas oder Diakonie…
      Ist billiger.

      Viel Glück!

  12. Steffi sagt:

    Guten Tag
    Ich habe ein paar fragen an sie.
    Zum einen, wie sieht das recht den Ehebruch? Und wie wird es geregelt? Was gilt als Ehebruch?
    Das zweite: gemeinsames wohnen… Im Klartext. Er hat mich mit Kind vor die Türe gesetzt, Schlüssel weg, Geld und Karte weg. Er will sich von mir trennen. Ich kann ihn nicht zwingen aber kann ich trotzdem mit der kleinen in der Wohnung leben? Gerade mit ihm das sie auch was von ihm hat? Nicht im gleichen Zimmer oder Bett aber die Wohnung?
    Mit freundlichen Grüßen
    Steffi

  13. Peter Jäger sagt:

    Wie sieht es eigentlich mit der Mutterpflicht aus. meine noch Ehefrau ist seit wochen nicht mehr im Haus und überlässt jetzt alles mir.ist sie nicht verpflichtet sich auch um ihre Kinder zu kümmern.die Kids sind 19+15
    Kann ich sie da irgendwie heranziehen damit sie ihren Pflichten nachkommt
    mfg
    Peter

    • Achim sagt:

      Dieses Thema wird wohl nie beantwortet werden ob Frauen auch irgendwelchen Pflichten nachkommen müssen weil die Gesetze sind auf Ihrer Seite ob finanziell oder bei Ihrem handeln. Meine Frau vernachlässigt den Haushalt, Arbeitet nich, kümmert sich kaum um das Kind (15) und überlässt alles mir. Gut das es Gesetze gibt die Frauen und Kinder schützen und die Männer haben immer nur die Arschkarte und müssen alles machen. Leider sind die Frauen fast immer nur am jammern und die Wahrheit ist auch nebensächlich. Normal sollte ein vernüftiger Mann nie heiraten und sich für dumm verkaufen lassen.

      • egon sagt:

        Hört! Hört!
        Genau so sehe ich es auch. Nach heutigem Stand von Gesetz und Rechsprechung sollte ein vernünftiger Mann nie heiraten und erst recht keine Kinder zeugen. Zumindest nicht in Deutschland.
        Ich für meinen Teil suche mein Glück genau aus diesen Gründen außerhalb Deutschlands.

        • Alius sagt:

          Ja, so ist das. Sammle auch gerade meine Erfahrungen.
          Da habe ich Depp mir doch ein Kind anhängen lassen, 35.000 EUR und 10.000 Arbeitsstunden in das sanierungsbedürftige Haus meiner Frau investiert bis der Burnout kam – dieweil meine herzensgute Frau die Hände im Schoß liegen hatte und die Kohle mit vollen Händen zum Fenster rausgeworfen hat.

          Und die Richterin sagt heute zu mir: „Ja und? Was ist daran auszusetzen? Das ist doch normal. Welchen Anspruch wollen sie denn daraus herleiten?“

          Deutsches Recht ist eine geile Sache. Ich kann jeden verstehen, dem dann mal die Sicherung rausfliegt. 😉

  14. Yvonne sagt:

    Auf der Suche nach Antworten zu ehelichen Pflichten, meine Oma ist fest davon überzeugt, dass Ehefrauen für ihren Mann kochen müssen, stieß ich auf diese Ausführung, die ich sehr gut finde. Die weiteren Beiträge – OMG!!! Da fragt man sich, warum die Menschen heiraten… Liebe gibt es wohl nicht, oder? Die Unterscheidung zwischen Sachlichkeit und Persönliches scheint auch nicht mehr bekannt zu sein.

  15. Garry sagt:

    Also, ob ich will oder nicht aber ich muss Achim nachhaltig zustimmen. Ich bin schon über dreißig Jahre verheiratet und
    hatte 10-15 Jahre eine glückliche, erfolgreiche und menschlich
    kultivierte Ehepartnerschaft. Was sich aber in diesen letzten 20
    Jahren an Wertewandel und sozialen Bezügen und Bedürfnissen
    entwickelt hat, schließt eine gelungene Ehe in Deutschland für Männer nahezu vollständig aus. Die gesetzlichen Bestimmungen
    des aktuellen, deutschen Eherechts machen den Mann zu einem Hampelmann und Zauberkünstler – letzteres aber mehr oder weniger nur für begrenzte Zeit, weil er dann das Handtuch wirft oder werfen muss! Also deutsche Männer, lasst es mal mit deutschen Frauen in Deutschland mit deutschem Recht. Die Welt ist zu schön um sich selbst auf Dauer unglücklich zu machen.

  16. Volker sagt:

    Ehepflichten müssen unbedingt eingehalten werden – ansonsten gleich Scheidung einreichen. 😉

  17. Inge Guttenberger sagt:

    Hallo
    ich habe da mal eine Frage:
    ich lebe in einer Eheähnliche Lebensgemeinschaft.
    wir haben uns ein Haus zusammen angemietet
    wie soll hier die miete aufgeteilt werden gibt es da welche Rechtsprechungen ?
    Mein Lebenspartner verdient Brutto 3500.-
    Mein Verdienst ist Brutto 1800.-

    Auch ich habe; nach meinen 8 Stunden Täglich den ganzen Haushalt mit Garten alleine zu bewältigen.
    wie soll nun die miete aufgeteilt werden ? nach % ten oder halb und halb jeder das gleiche ?

    • Anton sagt:

      Erst heiraten,
      dann über Aufteilung der Pflichten reden.
      Wenns nicht klappt, dann Versorgungss und Unterhalt angehen…. 😉

  18. WEber sagt:

    Bonjour,
    Meine Schwiegertochter hat ihr Mann, mein Sohn verlassen, seit 1 Woche nichts von sich hören lassen….ist es „legal“ nichts keine Nachricht zu geben? Danke Eveline

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