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Nach dem Tod einer Person stellt sich die Frage, was mit dem Vermögen geschieht. Dies richtet sich zunächst einmal nach dem Willen des Verstorbenen, der sich allerdings in einem Erbvertrag oder aber in einem Testament niedergeschlagen haben muss. Hat der Erblasser keine Regelung getroffen greifen die gesetzlichen Regelungen ein.

1. Regelung durch den Erblasser

Liegt ein Testament oder ein Erbvertrag vor stellt sich die Frage, ob diese wirksam sind oder aber wie diese auszulegen sind. Hier stellen sich je nach Vertrag bzw- Testament andere Fragen. Im BGB finden sich diesbezüglich eine Vielzahl von Auslegungsregelungen. Gemäß § 2068 BGB spricht zum Beispiel eine Vermutung dafür, dass ein Erblasser, der seine Kinder als Erben eingesetzt hat, nicht will, dass nur die zum Zeitpunkt des Erbfalls lebenden Kinder erben, sondern, falls diese vor dem Erblasser versterben, deren Kinder neben den noch lebenden Kindern des Erblassers bedacht werden.

2. gesetzliche Regelung

Die gesetzliche Regelung sieht vor, dass die Verwandten und die Ehegatten das Vermögen erhalten.

  • Das Verwandtenerbrecht ist in §§ 1924 -1930 BGB geregelt
  • Das Erbrecht der Ehegatten ist in § 1931 BGB enthalten

Dabei gibt es eine gesetzlich geregelte Reihenfolge, bei der nähere Verwandte zunächst als Erben eingesetzt sind und nur für den Fall, dass Erben dieser Ordnung nicht vorhanden sind die nächste „Erbenkategorie“, also die nächste Ordnung, etwas erbt. Dabei gelten die folgenden Grundprinzipien:

  • Repäsentationsprinzip: Ein noch lebender Verwandter schließt in der Erbfolge alle anderen Verwandten aus, die durch ihn mit dem Erblasser verbunden sind. Der am nächsten Stehende repäsentiert insofern den Stamm.
  • Eintrittsrecht: Anstelle eines wegfallenden Erbens treten dessen Abkömmlinge. Es erfolgt also ein Erbfolge nach Stämmen. Dabei gilt
    • Repräsentation eines Stammes durch den Abkömmling
    • Die Quote ist für jeden Stamm gleich
  • Linienprinzip: Das Linienprinzip betrifft das Erbrecht der Eltern und Großeltern, die Erben zweiter und dritter Ordnung sind. Sind keine Erben der ersten Ordnung vorhanden bestimmt sich das Erbrecht  nach der Linie, also den Eltern des Erblassers, seinen Großeltern etc.
  • Gradualsystem: Ab der vierten Ordnung ist das Gradualsytem maßgeblich. Dabei kommt es darauf an, durch wieviele Geburten die Verwandschaft vermittelt wurde.

Hieraus ergibt sich die folgende Erbfolge:

  • Erben erster Ordnung: Abkömmlinge (kinder, Enkel, Urenkel) des Erblassers (§ 1924 I BGB)
  • Erben zweiter Ordnung: Eltern des Erblassers und deren Abkömmlinge (§ 1925 BGB)
  • Erben dritter Ordnung: Großeltern des Erblassers und deren Abkömmlinge (§ 1926 BGB)
  • Erben vierter Ordnung: Urgroßeltern des Erblassers und deren Abkömmlinge (§ 1928 BGB)
  • Erben fünfter Ordnung: entferntere Urgroßeltern des Erblassers und deren Abkömmlinge (§ 1929 BGB)

Das Erbrecht des Ehegatten ist wiederum gesondert geregelt. Es besteht insbesondere ein Wahlrecht zwischen einer erbrechtlichen und einer güterrechtlichen Lösung.

  • Wird der Ehegatte Erbe erhält er neben Erben der ersten Ordnung ein Viertel des Erbes, neben Erben der zweiten und dritten Ordnung die Hälfte der Erbschaft, § 1931 BGB, lebten die Ehegatten in Zugewinngemeinschaft kann ein weiteres Viertel hinzukommen, § 1371 BGB.
  • Wird der Ehegatte nicht Erbe oder schlägt der Ehegatte das Erbe aus, dann wird zunächst der Zugewinn berechnet. Der Ausgleichbetrag wird von der Erbmasse abgezogen. Von dieser verringerten Erbmasse erbt dann der Ehegatte auch noch einmal einen Pflichtteilanspruch, also die Hälfte des Anspruchs, der ihm nach dem Gesetz zustehen würde.

2 Responses to “Erbfolge: Was erbt man?”

  1. Gulia sagt:

    Das gelesen bei einem … : „Ob damit auch eine Anpassung der “Presserechenklausel” (§ 38 Abs. 3 GWB), welche sich auf die Presse i.S.d. Art. 5 Abs. 1 S. 2 GG bezieht, die die Umsatzschwelle mit 20 multipliziert und einen Schwellenwert von 250 000 Euro erreicht, ist derzeit noch fraglich. Eine Erörterung im Gesetzgebungsverfahren scheint bisher noch nicht stattgefunden zu haben.“

    Hallo ich habe auch Probleme mit Mahnungen, habe Volle SacK Rechnungen und Mahnungen, Anwalten, Inkasso, ich auch nütze Internet schon über 7 jahre, ich weis genaue, ich nicht angemeldet und nicht unterschieben, das ist genaue Falle, aber ich fallen nicht in die Falle, von die Frau Günter Katja habe schon mehrere, mit Drohungen, Schtraf und Gefängnis, So ist leben in Germany ist Dream, hier hilft auch kein Trautmann:
    „Hilf dir selbst, sonst hilft dir keiner“.
    Und wegen Email ich denke sie auch Zuständig für Email, wenn ich schicken frühier Email, dann ich rufen an, ob gegangen, das auch was stimmt nicht, nicht gegangen, wo für wir Zahlen für Internet, wenn darf kein bewegen,
    und wegen klauser und 250 000 habe verstanden.

    Jetz schon fast 1 Monat Email no funktion!
    Das ist Ziel Wirtschaft NRW?
    Welche Herren in Wirtschaft Germany will mich noch quellen, bin doch durch die Misshandlungen schwerebehinderte geworgen und die Gewalt an Schwerebehinderte ist nicht Herrliche sachen. Bin Alleinerziehende Muter.
    Wie kann mann 3 Mal Herzinfarkt verstecken, Schlaganfal, und Multisklerose, Bewegung eoingeschränk durch die Arzt welche berufliche nicht Ortoped.
    Ach so jö jö: Mir kommt das Ganze vor wie ein schlechter Horrorfilm: Die Vampire sind los und trinken unser Blut, aber Vampirjäger sind leider nicht in Sicht!

  2. doppelfish sagt:

    Hm. Sollte es in Punkt 1, Satz 3 nicht um den Zeitpunkt der Erstellung des Testaments gehen, statt um den „Zeitpunkt des Erbfalls“? Wenn die Gören nämlich zwar nach Erstellung des Testaments, jedoch vor dem Erblasser versterben, ist es mit dem Erben zum Zeitpunkt des Erbfalls gar nicht so einfach.

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