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Auf Jurakopf rät Jens Ferner dazu, die Examensarbeit binden zu lassen und stellt kurz dar, wie dies bei ihm abgelaufen ist.

Ich würde ebenfalls dazu raten, schließlich will man an dieser Stelle alles ausschließen, was irgendwie bei dem Prüfer negativ auffällt und eine Examensarbeit, die wegen schlechter Bindung fast auseinanderfällt ist sicherlich nicht geneigt den Prüfer positiv zu stimmen. Zudem ist esauch etwas Selbstbelohnung, wenn die Arbeit danach gut aussieht.

Ich hatte seinerzeit meine Probeausdrucke ab einer gewissen Dicke im Copyshop kurz kleben lassen, dass kostete damals recht wenig und man hatte schon während der Korrektur das Gefühl etwas Gutes in der Hand zu haben.

Die fertige Arbeit habe ich dann dort binden lassen, wo – zumindest nach meiner damaligen Auskunft – man in Göttingen einfach seine Examensarbeiten, Doktorarbeiten etc. binden ließ – in der Buchbinderei Fischbacher.

Diese hatten den angenehmen Service zu den Stoßzeiten, also zB bei Ablauf der Abgabefrist der Examensarbeiten auch noch bis kurz vor 12 Uhr nachts die Arbeiten durchzuführen. Wer also etwas später dran war konnte immer noch eine vernünftige Bindung bekommen. Diese Zeiten habe ich zwar nicht ausgeschöpft (das wäre mir zu unsicher gewesen), aber trotzdem war es angenehm die Ruhe der Mitarbeiter dort zu fühlen, die wahrscheinlich täglich irgendwelche Aufträge in letzter Minute ausführen müssen und deren beständiger Satz war: „Kein Problem, das schaffen wir rechtzeitig“.

Wer in Göttingen eine Examenshausarbeit binden lassen will war dort zumindest damals gut aufgehoben. Ich denke mal das wird noch immer so sein.

3 Responses to “Zum Binden der Examenshausarbeit”

  1. dk sagt:

    Nett aussehen ist das eine, nett korrigieren lassen das andere: die typische Klebebindung oder Leimbindung sorgt je nach Ausfertigung dafür, dass die Arbeit nicht „offen“ liegen bleibt nach dem Aufschlagen, sondern wieder zuklappt. Für den Korrektor äußerst nervig. Oder Klemmheftungen, die später aufgehen und man die Seiten wieder einsortieren darf… Eine anständige Ringbindung (nicht die aus Plastik, sondern mit Draht) ist da manchmal die bessere Wahl.

  2. Brandau sagt:

    Ich hatte vermutet, dass der Korrektor sich das einfach etwas zurechtbiegt , so dass es nicht mehr umklappt, und das sich gerade dann die etwas bessere Bindung bewährt.
    Ringbindungen haben mir irgendwie nie gefallen, aber andererseits war ich auch nie Korrekturassistent. Meine Meinung könnte da insofern etwas einseitig sein.

  3. Toni sagt:

    Also bei uns an der Uni sind für alle Arbeiten Ringbindungen der einhellige Standard. Andere Bindungen sieht man eher selten.
    Ein Service bis 12 Uhr wäre was für mich gewesen, ich habe immer schön nachts die Arbeit ausgedruckt und dann morgens vor der Abgabe binden lassen, Stress pur! 🙂

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